Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: Welche Hindernisse sollten einen Aristan...
BeitragVerfasst: 15. Feb 2011, 00:40 
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Welche Hindernisse sollten einen Aristan...

Kolonie Dekto'ra'yl

Aristan laß fleißig in den Aufzeichnungen. Die Geschichte der Cardassianer war ganz interessant. Legaté Bertas hatte Aristan zu diesem Studium verdonnert, nach dieser Party-Session auf 80/80.

Leider konnte man den krönenden Abschluß dieser Sause nicht mit einer Prügelei vollenden. Bertas 'Arrestschiff' hing wie ein Damokles-Schwert über dieser Party. Der Legaté war einfach eine Spaßbremse und viel für andere Kulturen hatte er auch nicht übrig.

Zuletzt hatte er das in der Schule der Klingonen als Fremdsprache lernen müssen. Leider hatte er damals schon kein Interesse dafür. Bertas meinte: "Jetzt sieh zu, daß du die Geschichte liest, damit wir uns sicher sein können, dass du keine der dort aufgezeichneten Fehler mehr machst"

Wie auch immer, Aristan war völlig entsetzt über die cardassianische Geschichte, dort gab es seiner subjektiven Meinung nach keine Helden, keine richtigen Kämpfe, nur stumpfes Planen, ausspionieren und zuschlagen. Nichts heroisches, rein gar nichts. Steingärten und Tasparhennenzucht, das war des Cardassianers Hobby. Sich an der Schönheit von Steinen zu ergötzen, was für ein langweiliges Leben. Aristan spuckte angewidert seine Wurzel aus, auf der er kaute. Sah seinen Haustarg an und lächelte.

Er wollte doch nur ein bisschen den Alltag vergessen, er ging eben gerne mal auf Sauf, alias Kennlern- und Prügeltour. Das musste doch auch ein Bertas Dar verstehen können; oder?
Wie konnte man nur 'Arrestschiff' aussenden, um Aristans Arbeit mit solchen Mitteln zu boykottieren? Er wollte doch nur aus diesen wortkargen und disziplinierten Ordensmitglieder richtige Krieger erstellen.

Noch einige Tage danach sprachen alle Beteiligten von diesem Abend, sogar der Zivilist in den Reihen des Ordens protestierte, weil wir ihn nicht mitgenommen hatten.

Aristan schaute angewidert in den Spiegel und fluchte:

"Ich bin nicht mehr als ein cardassianischer Schoßhund, vielleicht sollte ich mal Urlaub machen und zu meinen klingonischen Freunden fliegen. Sechs oder mehr Kinder aufziehen, dann wäre ich ein toller Cardassianer! - Die können mich mal alle, kein Balg kommt mir hier ins Haus, nicht mal eins!
Bin ich nicht irgendwie auch total wichtig? Ich fliege kreuz und quer durch die Ausdehnung und saufe mich von Handelsplatz zu Handelsplatz. Prügle dabei alle dämlichen Typen sämtlicher Rassen quer durch den Raum und fördere damit das Cardassianische Ansehen."

Aristan war in einer Krise. Irgendwie wusste er, daß die klingonischen Züge in seiner Person ihn immer wieder an den Rand der cardassianischen Gesellschaft verbannten, aber trotzdem hoffte er, seine eigene cardassianische Kultur würde nur ein bisschen mehr sehen, was er hier tagtäglich leistete ...!!!

Er seufzte kummervoll, stand dann auf und betrachtete seine stattliche Person im Spiegel. War da nicht ein Körnchen Rührung im Auge? Verdammt noch mal, daß darf nicht wahr sein! In einem Anfall von Wut zerbarst der Spiegel durch seine Faust und das Blut daß da dann kam, war eindeutig cardassianischer Herkunft. Aristan brauchte jetzt schnellstens einen Drink, sonst würde er den ganzen Tag so melanklingonisch sein - und nein - Kahless bewahre! - das durfte einfach nicht sein.

Aristan betätigte seine COM-Einrichtung:

„Glinn, lassen Sie den Legaten wissen, ich muss in meine Saufkaschemme, um den Alltag zu vergessen. ... Aber sagen Sie dem Legaten, ähm ... dass ... wichtige diplomatische Angelegenheiten anstehen. Ich werde wohl erst in 6 Wochen zurückkommen…!“

Er drückte den Ausschalter der COM Anlage, und murmelte:
„Wenn überhaupt noch! Verweichlichte Cardassianer, ohne Mut, ohne Ziel, ohne Kampfgeist, ein Targ ist mehr wert wie die!“

Der Glinn rief etwas panisch: „Gul Nobal, …lass mich los, du Bestie…“ Danach ein paar Sekunden Stille!

Von hinten hörte man eine weibliche recht durchdringende, angsteinflössende Stimme:

„Gul Nobal, qai !".. Aristan erzitterte, es klang vertraut. Irgendwie bekam er eine Tasparhühnerhaut.

"Wenn Sie die Schmerzmittel für Ihre Wachen sparen wollen, dann sollten Sie diesen Abziehbildern von Wachen befehlen, mich durch zulassen, ansonsten schlage ich mir meinen Weg frei zu ihnen!...“

TBC


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