Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: 3. Die zweite hebitianische Zeitepoche / Das Telerath Jonak
BeitragVerfasst: 8. Apr 2014, 16:28 
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Die zweite hebitianische Zeitepoche / Das Telerath Jonak

Die Historiker klassifizieren die folgenden viereinhalb tausend Jahre Geschichte weitgehend als die zweite hebitianische Zeitepoche. Das ist aus zweierlei Gründen ungenau: zunächst weil diese Ära wenig mit der hebetianischen Dynastie zu tun hatte, und zweitens gab es damals keine einzige politische Einheit, welche über den ganzen Zeitraum hindurch Bestand hatte. Der wahre Auslöser für die Schaffung einer neuen Einheit zwischen den Völkern auf Cardassia war der Priester Heket.
(siehe auch "Alte Religion")

Er hatte viel Zeit in seinem Leben damit verbracht Reisen zu den verschiedenen Völkern Cardassias zu unternehmen und er katalogisierte den riesigen Pantheon von Göttern, die von den verschiedensten Völkern angebetet wurden. Alles was er gelernt hat, verdichtete er einen zu einer einzigen, allumfassenden Glaubenslehre. Diese nannte er Telerath Jonak. Seine Anhänger verbreiteten seine Lehren über ganz Cardassia.

Julun Kassat, ein machtvoller sotaranischer Herrscher, erfuhr von Hekets Lehren und nahm sie sich zu Herzen. Einige Erzählungen sagen, dass Kassats Wandel vom aggressiven Kriegsherr zu einem Verfechter der Telerath Jonak nicht weniger war, als ein Wunder. Es ist aber wahrscheinlicher, dass Kassat im Alter reifer geworden war. Er hatte sowohl Reichtum und Ruhm erreicht und er hatte eine große Familie.
Er war vielleicht auf der Suche nach etwas anderem, um sich seine Zeit zu vertreiben.

Er war kurz zuvor kurzem von Xanam Hebet, einem Anführer einer kleinen hebitianischen Nation genannt Darada angesprochen worden. Hebet hatte Ihm eine Allianz vorgeschlagen, aber Kassat hat ihm ins Gesicht gelacht und Hebet erklärt, daß er Darada erobern könne, wann er wolle. Nachdem er allerdings Hekets Lehren gelesen hatte, ließ Kassat Hebet zu sich vorladen. Er bedeutete Hebet, dass er einer Allianz zustimmen würde, falls vereinbart wird, daß Hebet das "Telerath Jonak" seinem Volk lehre. Er drohte auch damit, daß er Darada selbst erobern könnte und es den Leuten dort alleine lehren könne, falls an der andere Führer ablehnen würde. Hebet war einverstanden.

In ähnlicher Weise verbreitete Kassat, der Kriegsherr, das Wort des Heket in viele umliegende Länder. Seine Hingabe zur Lehre des Telerath Jonak war zwar bekannt, aber es war immer das Versprechen von neuen Allianzen, welche neue Nationen dazu brachten, sich in seinen Reihen einzugliedern. Mit der Zeit von der Kassats Tod gab es überall friedliche und verbündete Nationen in ganz Okaba.

Kassats älteste Tochter Galebra, war ein Telerath Jonak Fanatiker. Sie heiratete Xanam Hebet, und zusammen erweiterten sie die Allianz durch Drohungen und Eroberung. Ihre Nachkommen würden innerhalb des Bündnisses weiterhin für einen Zeitraum von über 500 Jahren erheblichen Einfluss ausüben. Zu Ihrem Höhepunkt war die hebitianische Allianz auf einem Drittel Cardassias verbreitet.

Kunst, Philosophie und Religion erblühten Hand in Hand mit der Wissenschaft und anderen Erkenntnissen und Entdeckungen. Es wurden damals viele bedeutende Fortschritte in der Metallurgie, im Maschinenbau, in der Waffenschmiedekunst, der Landwirtschaft und der Medizin gemacht. Allerdings waren es auch genau diese technologischen Fortschritte, die das Ende der Allianz einläuten sollten.

Die Geschichte der Hebitianischen Allianz war nie eine friedliche Geschichte. Nationen innerhalb der Allianz kämpften untereinander und die Staaten an Ihren Grenzen, hatten sich ständig nach außen zu verteidigen. Die Entwicklung von Schießpulver-Waffen löste ein Wettrüsten innerhalb der Allianz aus. Wenn eine Nation größere und bessere Kanonen gebaut hatte, fühlten sie sich dazu angehalten, diese zu Demonstrationszwecken gleich an dem eigenen Nachbarn auszuprobieren. Als die Artillerie schwerer wurde und Musketen auf dem Schlachtfeld eingeführt wurden, da waren mehr und mehr Nationen davon überzeugt, dass sie die wahre Überlegenheit über Ihre Feinde hätten. Schließlich war die gesamte Allianz im Krieg mit sich selbst. Die ehemaligen Nationen der Allianz führten über mehrere hundert Jahre Krieg untereinander.

Es wurden zwar mehrere Versuche wurden von Herrschern unternommen, um die Nationen wiederzuvereinen und den Frieden wiederherzustellen, aber in der Regel gelang ihnen nur die Erreichung einiger temporärer Abkommen zwischen einer Handvoll Staaten. Einige waren dabei jedoch erfolgreicher als andere.


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