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 Betreff des Beitrags: Cardassianische Steingärten
BeitragVerfasst: 22. Feb 2011, 02:13 
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Cardassianische Steingärten

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Cardassianische Gärten beinhalten eine ganze Kosmologie. Für Cardassianer sind Steine etwas ganz besonderes. Ihnen wird traditionell eine ganz hohe Bedeutung zugeschrieben, was daran liegen mag, daß sie eine reptiloide Spezies sind und von Eidechsen abstammen.

Der Garten ist als ein Modell einer Landschaft konzipiert, wobei diese auf wenige Formen reduziert wird. Bunter Kies oder Steinerne Teiche versinnbildlichen Meere und Flüsse und Felsen das feste Land. Die Struktur und Farbe ist ebenso wichtig wie ihre Größe und Form.

Der erste Eindruck des fremdartigen, cardassianischen Gartens mag für Außenstehende enttäuschend sein. Er gleicht eher einem Bauwerk, als einem richtigen Park. Steine dominieren: sei es als bunte wellenförmig geharkte Kiesel oder als graue Felsen.

Hinter diesem ersten, schroffen Eindruck verbirgt sich aber mehr, denn seit jeher war es das Anliegen der Cardassianer, das Wesen der Schönheit zu ergründen und zum festen Bestandteil des Alltagslebens zu machen.

Gewählt werden gern zerfurchte oder geglättete Steine. Beliebt sind verschiedene Schattierungen von Grau, bei denen eine weiße, rosige oder bläuliche äderung durchschimmert.

Die Anordnung der Wegesteine, die das Tempo des Gehens bestimmen, spielt eine wichtige Rolle. Auf kleinen, eng gesetzten Steinen geht der Gast langsam, große Steine veranlassen ihn, anzuhalten und die Umgebung zu genießen.

"Gehen sie langsamer, sie zerstören die Einheit dieses Fleckchen Erdes" würde ein Cardassianer sagen, zu jemanden der die Pfade durch den Garten zu schnell durchquert. Wahrscheinlich würde er beten dafür, dass die Anordnung der Steine dadurch nicht verändert wird.

Steine sind aber auch aus einem anderen Grund zentral für die cardassianische Gartengestaltung. Ihre Kultur verbietet es ihnen, tote Cardassianer zu zeichnen oder als Skulpturen darzustellen. Daher versinnbildlichen sie ihre Ahnen und Freunde durch Steine, die das Wesen dieser Toten widerspiegeln.
Sie sollen der Belehrung und Erziehung dienen. Freude bedeutet Schwäche.

Wenn man aber seinen Geist trainiert, formt man damit seinen Charakter. Jede Pflanze hat ein kleines Gleichnis zu erzählen. Ein kleiner, verkrüppelter Busch beispielsweise kann als ein Symbol des Lebenswillens, ein Triumph des Lebens über alle Widrigkeiten, aufgefasst werden.

Kleine Sträucher zwischen den Steinen stehen für Wälder oder fungieren als verbindende Elemente.

Richtige Bäume sind selten. Wenn es sie gibt, sind sie so gewählt, dass sie zu jeder Jahreszeit einen Akzent setzen. Blumen sind kaum vorhanden. Lediglich einige Gräser, Schilf und streng geschnittene Sträucher sind zwischen den Steinen zu erkennen.

Mit Stauden geht der cardassianische Garten behutsam um, auch haben sie dort eine andere Funktion als bei Menschen. Man ordnet sie sparsam Steinen, Gehölzen oder Bauten zu, und der Blütenreichtum tritt hinter der Form und Struktur der Blätter und des Wuchses zurück.

Man achtet darauf, dass jeweils nur eine Art zur Blüte kommt, damit nicht durch die Vielfalt verschiedener Blumen von der Schönheit und Eigenart einer Einzelblüte abgelenkt wird.

Ein kleines Stückchen Erde braucht so sehr lange, bis es brauchbar gemacht werden kann. Es dauert sage und schreibe 15 Jahre bis ein solcher kompletter Garten endlich fertig ist.

Der "heilige Ort der Ruhe" im Steingarten

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.. ist dennoch ein Glanzstück in jedem Garten. Mit blossem Auge für die geübten Cardassianer aufgrund der Ihnen übermittelten Traditionen der hebitianischen Epoche gerade noch erkennbar, strebt der heilige Ort der Ruhe die Vereinigung mehrerer Strömungen aus Kieseln an.

Diese Strömungen werden mit unglaublicher Präzision errichtet! Hunderte von genau ausgemessenen Felsblöckchen werden zentimetergenau eingepasst, jeder Kiesel wird handverlesen ausgesät. Fast schon um die Ewigkeit zu ergründen. Die Ausrichtung der Steine und Steinchen ist eine alte Kunst der Hebitianer und erfordert viel Geduld.

Cardassianer sind häufig an freien Tagen an Ihrem Ort der Ruhe anzutreffen, allerdings ist sehr viel Zeit erforderlich, damit man die Anordnung der Steinchen nicht verändert.

Leider ist diese Tradition den meisten heutigen Cardassianers schon zu aufwändig, zu religiös .. die alten Sitten und Gebräuche verfallen auch im cardassianischen Reich.


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