Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: Die alte Religion
BeitragVerfasst: 4. Apr 2014, 11:02 
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Religion / Anbetung

Das Anbeten einer Gottheit ist auf Cardassia heute verbannt und verboten. Es gibt heute keine organisierte Religion und selbst vorbereitende Tätigkeiten für eine religiöse Zeremonie, gelten schon als Verbrechen.

Die Altertümlichen Cardassianer (Hebitianer) waren polytheistisch und beteten einen großen Pantheon der Götter an. Die Namen dieser Götter variierten zwar von Region zu Region, aber sie dienten in der Regel immer dem gleichen Zweck. Diese Vielfalt der Götter führte zu einer großen Zahl von Priestern und Tempeln. Es wurden damals beträchtliche Vermögen wurde von den Priestern in diesen Tempeln abgezweigt. Meistens wurde der Reichtum für den Kauf von "heiliger" Kunst und kostbaren Artefakten verwendet. Es gab aber auch niedrigere Götter und Geister, die damals verehrt wurden.

Kleine Schreine wurden für diese Geistern an besonderen Energieströmen oder Straßen errichtet. Bevor man diesen Strom oder Staße überquerte, sprach man normalerweise ein kleines Dankgebet. Man glaubte daran, daß jeder einen "Klaren" oder Schutzengel hatte. Diesen Geistern wurde jeden Morgen der Dank ausgesprochen und Sie bekamen ein Geschenk an jedem Geburtstag eines Gläubigen.

Vor etwa 5000 Jahren entstand auf (Hebitia) Cardassia eine Einheitsreligion. Ein Priester namens Heket reiste weit umher und entdeckte, daß in verschiedenen Städten verschiedene Gottheiten verehrt wurden.

In der einen Stadt, die er besucht war der Gott Keldok (Gott des Himmels und des Firmaments) verehrt, während in einer anderen Stadt, Rhub (Gott der Pflanzen und der Felder) die Hauptgottheit darstellte. Er war schwer enttäuscht darüber, daß manche Götter in einigen Teilen Hebitas unbekannt waren und dass wieder andere gar nicht angebetet wurden. Er gewann die Erkenntnis, dass Hunderte von Götter zu viele waren für die Gläubigen, um sich an alle zu erinnern und zu ehren, geschweige denn, für alle diese Götter auch Gottesdienste abzuhalten.

Daher begann er die Götter in vier Kategorien - vier "Göttlichen Präsenzen " einzuteilen. Das waren Jonak Waresh (Götter der Welt) , Jonak Mabd ( Götter des Körper und der Seele) , Jonak Athela ( Götter des Schicksals und der Bestimmung ) und Jonak Styk'Acken ( Götter des Zorns, der Rache und der "Nachwelt")

Während er in seinem Glauben die Verehrung dieser Präzenzen in seinem eigenen Tempel in Govarr praktizierte, dauerte es nicht bis zu seinem Tode und seine Lehren verbreiteten sich schon über andere Priester weiter. Sein Glaube, das "Telerath Jonak" machte sich auf, um nach und nach in ganz Cardassia friedlich verbreitet zu werden.

Die harten Bedingungen des modernen Cardassia brachten leider mehr und mehr Menschen dazu, Ihrem einstigen Glauben den Rücken zuzukehren. Wenn die "göttlichen Präsenzen" es nicht mehr verhindern können, das Hunger und Armut sich verbreitet, welche Cardassia zu der Zeit ruinieren, dann müssen sie machtlos dagegen sein. Warum sollte man Sie dann noch fürchten oder anbeten? Trotzdem schaffte es die Kirche und das Priestertum während der Regierungszeit des Detapa Rates Ihren erheblichen politischen Einfluss weiter fortzusetzen und auszuüben.

Während des Krieg mit den Klingonen, organisierte Togor Theghen, ein leitender Priester des Telerath Jonak, eine Demonstrations für den Frieden am Imperialen Platz. Der Protest erhielt massive öffentliche Unterstützung und dauerte sieben Wochen an, bis dann Truppen und Panzer aus dem Ersten Orden vorrückten, um die Demonstranten zurückzudrängen.

Damals starben über tausend Männer und Frauen. Auf Drängen des Zentralkommandos, verbot daraufhin der Detapa Rat alle organisierte Religionen auf Cardassia. Thegen wurde öffentlich wegen Hochverrats hingerichtet. Religion wird seitdem auf allen Welten der Cardassianischen Union verbannt. Der Grund ist, das befürchtet wird, daß die Religion ein Schwerpunkt der Anti-Cardassianischen Stimmung und eine Anlaufstelle für den Widerstand werden kann.

Nur bei Bajor wurde bisher eine Ausnahme von dieser Regel gemacht. Als Cardassia die Verehrung der Propheten schon in den ersten Monaten der Besatzung verbot, gab es massive Reaktionen der bajoranischen Bevölkerung. Eine Welle von Streiks und Protesten fegte über den Planeten. Damit Bajor nicht verloren ging, bevor es vollständig gesichert worden war, ordnete der leitende Präfekt an, dass die Bajoraner weiterhin ihre Religion praktizieren können. Es wurden jedoch Einschränkungen auferlegt, wie z.B. Grenzen bzgl. der Größe einer Gemeinde eingeführt.

Mitglieder der anderen Unionswelten, ist es zwar erlaubt Religionsfreiheit auszuüben, allerdings dürfen nur Tempel auf dem eigenen Planeten gebaut werden. Es gibt eine beträchtliche Anzahl von frommen Gläubigen in der Untergrundbewegung, die das Recht forden, frei und öffentlich Ihre Religion ausüben zu können. Dieses Recht wurde kurzfristig wieder hergestellt, als die Detapa Rat wurde im Jahr 2372 wieder an die Macht kam. Leider wurde die Religionsfreiheit im darauffolgenden Jahr wiederrufen, als Cardassia dem Dominion beitrat.


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