Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: Kunst allgemein
BeitragVerfasst: 4. Apr 2014, 10:50 
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Kunst

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Die Cardassianer betrachten die Kunst weniger wichtig als viele andere Völker. In einer ressourcenhungrigen Gesellschaft wie Cardassia, wo Hunger und Not die ersten Eindrücke sind, da haben Literatur, Poesie und Kultur sekundäre Bedeutung. Sich eine Karriere als Künstler zu wählen, in einer Kultur, wo die grundlegenden Stukturen auf Pflicht und Dienst aufgebaut sind, gilt als etwas beschämendes.

Der cardassianische Staat hält straffe Herrschaft über seine Künstler. Der Staat erkennt, zwar an, daß Kunst und Kultur eine leistungsfähige und motivierende Kraft sein kann, allerdings dürfen nur staatlich genehmigte Autoren veröffentlicht werden; nur die Arbeit von staatlich genehmigte und geförderte Malern und Bildhauern darf ausgestellt werden und daß auch nur in staatlichen Galerien. Jedes einzelne Werk muß vor Veröffentlichung oder einer Ausstellung einen langwierigen, staatlichen Genehmigungsprozess durch das Ministerium für Gesundheit und Kultur durchlaufen.

Literatur ist die beliebteste Kunstform unter der cardassianischen Bevölkerung und so hat sie am meisten Beschränkungen und Richtlinien, die zu beachten sind. Zulässige Bücher müssen sich aktiv für cardassianische Ideologie einsetzen oder Cardassias Feinde diskreditieren. Ein Roman wie "Das immerwährende Opfer", welches den Unionsdienst von sieben Generationen einer Familie auf Cardassia beschreibt, sind die absoluten Favoriten unter den cardassianischen Lesern.

Diese Art der Bücher sind noch beliebter als Geschichten über tapfere Cardassianische Offiziere, die das Regelwerk der heimtückischen Sternenflotte besiegt haben, damit die Ideale der Union nicht durch korrupte Ideen von Demokratie und Individualität ersetzt und zerstört werden können. Cardassianern der oberen Klassen oder die Vielreisenden haben auch Zugang zu nicht-cardassianischer Literatur. Dantes "Inferno", Tolstoi´s "Krieg und Frieden", und K'Ratak´s "Der Traum des Feuers" sind alles hoch angesehene Werke. Die Cardassianer mögen auch Shakespeare-Dramen, verachten dabei allerdings die typischen Komödien wie "Romeo und Julia", in der die beiden Protagonisten Liebe über Familie wählen.

Die visuellen Künste wie: Malerei, Bildhauerei oder Holofotografie - sind in der allgemeinen Bevölkerung nicht sehr hoch angesehen. Auch viel Zeit mit Bewunderung für derartige Kunst zu verschwenden, gilt als verwerflich. Es gibt nur eine Handvoll Galerien auf Cardassia Prime, welche mit Darstellungen von Familien oder Cardassianern im Krieg angefüllt sind.

Cardassia IV unterhält aber noch ein Museum über die hebitianischen Werke, welche nicht bereits in der Vergangenheit verkauft wurden, so wie z.B. Knochenschnitzereien aus der ersten Hebitianischen Zeitepoche.

Viele Cardassianer betätigen sich künstlerisch stark in der Privatsphäre ihrer eigenen Häuser, aber nur deren Freunde oder die Familie bekommt Ihre Arbeiten überhaupt zu sehen. Die praktisch stark ausgeprägte Mentalität der Cardassianer lässt viele Leute die handwerkliche Kunst als kreatives Ventil nutzen. Aufwändig geschnitzte Möbel oder hochdekorierte Töpferkunst werden anstatt irgendwelcher Kunstgegenstände bevorzugt gesammelt.

Die Untergrundbewegung zog Kunstarten aller Sorten an, welche die Meinungsfreiheit suchten. Schriftstellerische Arbeiten wurden lange durch die Organisation verlegt und an die kunstinteressierte Bevölkerung verteilt. Mitglieder der Bewegung hielten geheime Ausstellungen und Lesungen ab. Aber das war nicht ohne Risiken möglich, die Arbeitslager auf Cardassia IV waren damals voll mit Autoren, deren Arbeit die Regierung in irgendeiner Form kritisiert hatte.

Diese Künstler erlebten eine beispiellose Freiheit während der Herrschaft der Detapa-Rates. Für 18 Monate, von 2371-2372 wurden in großer Zahl bisher verbotene Bücher gedruckt, satirische Karikaturen wurden veröffentlicht und Theaterstücke wurden aufgeführt, welche offen die cardassianische Staats-und Lebensform kritisierten. Leider endete diese glückliche Ära abrupt wieder, als die cardassianische Union dem Dominion beitrat, denn die Jem´hadar fingen und verhörten diese Schriftsteller, Satiriker und Schauspieler, welche nicht schnell genug fliehen konnten wieder.


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