Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: Musik
BeitragVerfasst: 18. Feb 2014, 23:26 
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Musik

Kaum bekannt bei Angehörigen anderer Völker und Bündnisse ist die lange musikalische Tradition der Cardassianer. In fremden Reichen ist man gerade noch über die Existenz eines „eigenartigen" und „unverständlichen" Literaturstiles informiert, jedoch trifft man häufig auf Ungläubigkeit, wenn man auf die vielschichtigen cardassianischen Errungenschaften im Bereich der bildenden Künste wie der Malerei, der Bildhauerei und der Musik verweist.

Es erscheint den Cardassianern als absonderlich, und beledigend, daß man ihen eine hochentwickelte musikalische Kultur noch viel weniger als den Klingonenzutraut, obwohl sie sich auf einem höheren Zivilisationsgrad befinden. Cardassianer legen äußerst viel Wert auf Musik und sind in dieser Hinsicht sowohl anspruchsvoll als auch vielseitig gebildet.

Zu den wichtigsten gesellschaftlichen Anlässen gehören regelmäßige Besuche der Oper und der vor dem Krieg zahlreichen Konzerte der großen Orchester Cardassias. Obwohl es auch populäre und volkstümliche Musikströmungen gibt, die jeweils über ihre eigene Dynamik und geschichtlichen Ableitung verfügen, soll dieser Artikel, des Umfanges wegen, sich auf eine kurze Einführung in die klassische cardassianische Musik beschränken. Vor allem deswegen auf die „klassische" und ernsthafte Musik, da diese in der Bevölkerung bei weitem den größten Zuspruch und die größte Beliebtheit genießt.

Aus Mangel an Zeit und Platz ist es leider auch nicht möglich, genauer auf die cardassianischen Musikinstrumente einzugehen, die den einzigartigen Klang cardassianischer Musik ausmachen und die im übrigen Teil des Quadranten nahezu unbekannt sind. Hier seinen nur kurz die Ogurien,Vilaron und die Waldflöte erwähnt, die äußerst populäre Instrumente auf Cardassia sind.

Zur Abgrenzung des Begriffs: Man rechnet zur „klassischen Musik" die zahlreichen, seit der Antike geschriebenen und überlieferten Opernwerke sowie ernste, für Orchester, Kammerorchester oder Solomusiker verfaßte Stücke, Symphonien, Suiten, Dichtungen, das im cardassianischen wichtige Genre des Requiems, welches für nahezu jede große Figur der Geschichte existiert sowie weitere Richtungen, die jedoch keine so bedeutende Rolle spielen.

Größter Beliebtheit erfreut sich im allgemeinen die cardassianische Oper, dicht gefolgt vom Requiem. Rein orchestrale Stücke ohne Gesang können zwar ebenfalls überaus beliebt sein, wie es zum Beispiel die bekannteste Symphonie No. 7 von Ilris Vin'ris, die zu den meistgehörten und –geschätzten Stücken auf Cardassia gehört.

Jedoch tritt ihre Zahl hinter der Oper deutlich zurück. Den Beginn der Klassischen Periode beziffert man mit der Veröffentlichung der ersten Oper des antiken Komponisten Indrim, „La´ka hvr'salak" - „Tod und Schicksal". Zwar waren auch zuvor bereits längere Kompositionen, die den Charakter einer Oper trugen
und nach heutiger Definition auch als solche bezeichnet werden können, bekannt.

Jedoch entschied man sich aus Gründen der Findung einer Konvention, Indrims Erstlingswerk als Beginn einer Epoche per definitionem festzulegen. Musik, die in den davor liegenden Zeitraum fällt, wird der „frühen Musik" zugerechnet, die urtümlichste Musik, die in die Zeit der ersten Seßhaftigkeit fällt und bruchstückhaft überliefert ist, gehört zur „Urmusik" und wird heute dem traditionellen statt dem klassischen Bereich zugeordnet.

Über die Musik der Hebitianer ist nichts bekannt.

Charakteristisch für die cardassianische Musik ist der jedem Cardassianer eigene Hang zur Pathetik. Dieses spiegelt sich sowohl in den Bauwerken als auch in der Frenetik, mit welcher großen Staatsmännern, politischen Errungenschaften und dem Patriotismus gefrönt wird.

Obwohl gerade in einzelnen Abschnitten der cardassianischen Geschichte, insbesondere in der Zeit nach der Ersten Republik, das Prosperieren des Staates und der Wohlstand der Bürger experimentelle Strömungen hervorbrachten, konnten sich diese, in etwa mit der terranischen Zwölftonmusik oder der kilarischen Andrat-Kompositionsweise vergleichbaren Richtungen nie in weiten Kreisen durchsetzen.

Zwar werden gerade die in diesen Zeiten entstandenen Werke auch heute noch gerne aufgeführt und besucht, auch ist ihre technische Vielfältigkeit und ihr musikalischer Wert für den künstlerisch interessierten Fachmann und Laien unbestritten. Es zeigt sich jedoch, daß gerade die größten Opern, die in der Vergangenheit wie heute zu den Volksmagneten gehören, vor allem die musikalisch geradelinigen und von großer Pathetik sowie intensiver Verwendung von Chorgesang und großem Orchester gekennzeichneten Werke sind.

Auch ist es ein fester Bestandteil der cardassianischen Kultur, daß Komponisten zu Ehren eines verstorbenen großen Staatsmannes (oder –frau), männlichen oder weiblichen Politikers, Militärangehörigen oder auch Künstlers, Dichters oder sonstigen für Cardassia wertvollen Bürgers ein Requiem verfassen, welches zu dessen Beerdigung von einem der großen Orchester aufgeführt und systemweit in alle Haushalte übertragen wird.

Einige herausragende Requia gehören auch heute noch zu den beliebtesten Musikstücken und ziehen nach wie vor ein großes Publikum in die Philharmonien des Systems. Trotz der großen Zerstörungen auf Cardassia, welche auch die Musikhochschulen des Landes, die Opernhäuser und Konzertsäle betroffen hat und die großen Verluste, die man unter Musikern und Sängern zu beklagen hat, bemüht sich der Staat, das kulturelle Leben so schnell wie möglich wieder in Gang zu bringen, da das cardassianische Volk ein stetes Bedürfnis nach Musik hat, welche hilft, seine Hoffnung auf Rekonstruktion zu nähren und ihm neue Zuversicht zu geben.

Lediglich die Musikhochschule Errqa wurde von der Zerstörung verschont, so daß dort nach wie vor junge Leute im Gesang oder am Instrument oder als Dirigenten und Komponisten ausgebildet werden.


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