Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: Krimininalpolizei und Gerichtswesen
BeitragVerfasst: 7. Apr 2014, 20:31 
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KRIMINALPOLIZEI UND GERICHTSSYSTEM

Die Cardassianer rühmen sich damit, daß sie das aller effektivste Kriminalsystem im Quadranten haben. Darum ist das Urteil immer das gleiche - schuldig.

Cardassianische Gerechtigkeit ist promt und effektiv. Das Rechtssystem schützt die cardassianische Bevölkerung, zeigt Ihnen aber auch deutlich, dass sie "geschützt" sind. Den Föderationsbeobachtern scheint das System hart und unfair zu sein, weil dem Angeklagte die Verteidigung verweigert wird und es gibt eine beträchtliche Möglichkeit dahingehend, dass unschuldige Männer und Frauen dabei geflotert werden.

Aber bei den Cardassianern zählt das Schicksal von ein paar Unschuldigen wenig, im Vergleich zur Gerechtigkeit für den cardassianischen Staat und seiner Leute. Die cardassianischen Bürger lassen immer die Gerechtigkeit über das Böse triumphieren und finden es beruhigend . Die Behörden glauben, es ist gut für die Bevölkerung, wenn sie durch die Augen der Gerechtigkeit, wie durch eine Brille sehen. Denn das zeigt die Sinnlosigkeit von "falschem" Verhalten und läßt Versuche gegen die Gerechtigkeit zu opponieren im Keim ersticken.

Detektive und Ermittler haben unter dem cardassichen Recht umfangreiche Befugnisse, einschließlich des Rechts auf Folter. DNA-Datensätze aller Bürger Cardassias sind ein mächtiges Werkzeug während einer Untersuchung. Die cardassianischen Behörden erlauben sogar den Ermittlern fremder Mächte, die Grenzen zu überqueren, um Verdächtige festzunehmen.

Wenn ein Verdächtiger festgenommen wird, dann ihm gesagt : "Sie haben das Recht die Aussage zu verweigern, aber eine solche Weigerung kann als Zeichen Ihrer Schuld ausgelegt werden." . Ein Verdächtiger darf verhört oder gefoltert werden, um seine Schuld zu bestimmen.

Wenn überzeugende Vorwürfe gegen den Verdächtigen vorgebracht werden, dann wird er eingekerkert, um sein Gerichtsverfahren zu erwarten. Er ist dann nicht mehr ein Verdächtiger; er ist jetzt ein Täter.
Der Prozess gegen einen Straftäter dient zwei Zwecken - Ihm die Sinnlosigkeit des Verhaltens gegen die guten Sitten vor Augen zu führen und zu gewährleisten, daß den Leuten demonstriert wird, daß cardassianische Kriminelle immer erwischt und bestraft werden. Um das zu erleichtern, werden Gerichtsverhandlungen über ganz Cardassia ausgestrahlt.

GERICHTSVRHANDLUNGEN

Solche Gerichtsverhandlungen dauern in der Regel nicht länger als einen einziger Tag, um sicherzustellen, daß eine zwingende und schlüssige Betrachtung der Dinge durchgesetzt wird.

Ein Archon (Richter) leitet ein solches cardassianisches Gericht. Er ist sowohl Richter als auch Staatsanwalt. Ein öffentlicher Bewahrer vertritt den Täter. Der Bewahrer hat lediglich das Recht, dem Archon auf die Auslegung der Gesetze hinzuweisen, aber er darf keine Zeugen aufrufen, noch neue Beweise vorlegen. Bewahrer haben gelegentlich auch einmal einen Fall gewonnen, aber das verursachte nur den Zorn der cardassianischen Rechtsbehörden...

Dem Täter darf ein einzelner Nestor (Rechtsberater) von Gerichts wegen zugeteilt werden. Es gibt zwar keine öffentlichen Besucherplätze im Sitzungssaal, aber von der Familie des Täters wird erwartet, daß Sie das Gericht besuchen, damit alle Cardassianier sehen können, wenn sie weinen.

Die Verhandlung beginnt mit der Verkündigung der Anklage gegen den Täter und mit der zu erwartenden Strafe, die er bekommen wird. Die Verhandlung zeigt nur, wie der Täter sicht verhält, um schuldig zu sein. Es werden Zeugen aufgerufen und Beweise vorgelegt, um die Auffassung des Archons zu untermauern und zu bestätigen.

Der Bewahrer kann keine Beweise vorlegen. Der Ehefrau des Täter wird die Möglichkeit gegeben, gegen Ihren Ehemann auszusagen, um sich selbst von ihm und seiner Schande zu distanzieren. Die letzte Aussage kommt immer vom Täter selbst. Er ist gezwungen auszusagen. Es gibt unter der cardassianischen Rechtssprechung keine Möglichkeit um nicht aussagen zu müssen oder sich der Stimme enthalten zu können.

Am Ende des Gerichtsverfahrens, nachdem der Archon den Fall noch einmal zusammenfaßt, wird von seitens des Täters erwartet, daß er die Weisheit der Staates anerkennt und seine Strafe mit Gleichmut akzeptiert. Der Bewahrer wird Ihm raten, daß er Reue für seine Taten zum Ausdruck bringen soll. Danach wird der Täter abgeführt, um das Urteil sofort vollstrecken zu können. Hinrichtungen werden innerhalb weniger Tage durchgeführt, wenn das Urteil "Tod" lautet.

Militärische und politische Gefangene werden oft auf die gleiche Art von Gerichtsverfahren vorgeladen. Einem Gefangenen kann eine mildere Strafe angeboten werden, wenn er sich dazu bereiterklärt, daß er sich zu all seiner Verbrechen während des Gerichtsverfahrens für schuldig bekennt. Wenn die einzige Alternative zur weiteren Folter, die Annahme der Schuld und der damit verbundenen Blamage ist, dann wird ein Gefangerer Ihr eher erliegen.

Wenn die cardassianische Bevölkerung einen Föderationsoffizier sieht, welcher Kriegsverbrechen gegen cardassianische Soldaten gesteht oder wenn ein führender Dissidenten zugibt, Verbrechen gegen den Staat begangen zu haben, dann werden diese Verbrecher mit Sicherheit der absoluten Überlegenheit des cardassianischen Weges zustimmen.


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