Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: Der cardassianische Staat und seine Räte
BeitragVerfasst: 22. Feb 2011, 06:02 
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http://www.mela.de/RPG/CardassianischeBotschaft/gzentral.htm und http://mela.de/RPG/CardassianischeBotsc ... itik1.htmt

Cardassianisches Staatsverständnis:

Zur cardassianischen Philosophie gehört der feste Glaube an die Autorität des Staates und der Respekt vor dieser. Es ist seine höchste Aufgabe, sein Leben, sein Handeln und sich selbst dem Staat unterzordnen und dessen Bedürfnisse und Stabilität mit allen Mitteln zu gewährleisten.

Als Gegenleistung ist sich der Bürger gewiß, daß der Staat für seine Sicherheit garantiert und sich um alle Belange kümmert. Er sorgt für eine sehr gute Ausbildung, spezielle Föderung der Fähigkeiten des einzelnen, die kulturellen und intellektuellen Bedürfnisse, für Recht und Ordnung durch ein perfektioniertes Rechtssystem, ein umfangreiches medizinisches System, zu dem jeder Bürger freien Zugang hat und für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung, so daß seit hunderten von Jahren kein cardassianischer Bürger mehr hungern mußte oder ohne Obdach war.

Im Gegenzug erwartet der Staat bedingungslose Loyalität und Unterstützung. Dieses Prinzip ist es, was den cardassianischen Staat ausmacht und den Glauben der Bevölkerung an dessen Autorität festigt.

Wie sich zum Beispiel das cardassianische Rechtssystem den Bedürfnissen der Bürger unterordnet und diesem durch jeden öffentlich ausgestrahlten Prozeß zeigt, daß der Staat – und damit das Gute – am Ende immer siegreich ist, selbst wenn das Wohl des einzelnen diesem hohen Ziel gelegentlich geopfert werden muß, was jedoch gerne gemacht wird, weil es aus einer tiefverwurzelten Philosophie entspringt und jedem Cardassianer bereits mit der Geburt so beigebracht wird.


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D'Tapa-Rat

In der alten Cardassianischen Union diente der D'Tapa-Rat, der sich aus speziell entsandten Mitgliedern der einzelnen Institutionen und staatstragenden Säulen zusammensetzte, vor allem der Koordinierung der Zusammenarbeit.

Seine vordringlichste Aufgabe bestand in der Überwachung der Einhaltung der einzelnen Kompetenzbereiche und dem Schlichten von Streitigkeiten, vor allem zwischen dem Obsidianischen Orden und dem Zentralkommando.

Aufgrund der langanhaltenden Konflikte zwischen beiden Organisationen wurde ein Gesetz erlassen, daß sowohl den Orden als auch das Zentralkommando verpflichtete, unabhängig voneinander regelmäßig Rechenschaft über ihre Aktivitäten vor dem D'Tapa-Rat abzulegen, da der Orden behauptete, das Zentralkommando schließe ihn aus und gefährde so die Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit. Das Zentralkommando konterte mit der Beschwerde, der Orden versuche, Einflußnahme in den Bereich des Zentralkommandos zu nehmen, weigere sich aber andererseits, sich selbst in die Karten schauen zu lassen.

In einem Kompromiß wurde vom D'Tapa-Rat ein Gesetz erlassen, das dem Orden gestattete, bei allen größeren Aktionen des Zentralkommandos einen Repräsentanten zu schicken, der – ohne das Recht zur Einflußnahme – eine Beobachterfunktion ausüben durfte. Andererseits wurde es dem Orden verboten, jegliches militärisches Gerät zu besitzen. Wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, wurden beide Auflagen von den einzelnen Seiten verletzt; das Zentralkommando operierte hinter dem Rücken des Ordens und gefährderte dadurch einige Male in großem Maße die Innere Sicherheit und der Orden errichtete in einem ihm zugesprochenen gesperrten System Schiffswerften.

Die Klausel, die das Verhältnis zwischen dem Obsidianischen Orden und dem Zentralkommando regelte, ist nach der Reform hinfällig geworden; dadurch, daß der Leiter des Ordens gleichzeitig einen Sitz und damit eine Stimme im Zentralkommando erhalten hat, erübrigt sich eine gegenseitige Kontrollfunktion.

Dem Orden ist es jedoch nach wie vor nicht gestattet, militärisches Gerät zu besitzen. Sollte er dieses benötigen, hat der Leiter jedoch die Möglichkeit, eine Eingabe im Zentralkommando zu machen und Bereitstellung entsprechender Mittel zu fordern. Nach Offenlegung der Gründe kann über diesen Vorschlag abgestimmt werden. Dieses verhindert auch zukünftige geheime militärische Operationen des Ordens, die ohne Zustimmung der cardassianischen Regierung geschehen.

Nach den Reformen ist der D'Tapa-Rat mit einem Zwei-Kammern-Parlament zu vergleichen und setzt sich aus direkt vom Volk gewählten Vertretern und aus Mitgliedern des Wíssenschaftsrats, des Kulturrats, des Ministerialrates, der Justizkammer und einzelnen Ministerien zusammen.

Seine Aufgabe ist nach wie vor die Koordinierung der Zusammenarbeit der einzelnen staatstragenden Säulen und sowie die Überwachung der Einhaltung der Gesetze. Neu ist, daß der D'Tapa-Rat die Gesetze des Zentralkommandos billigen muß. Dazu reicht aber in fast allen Fällen die einfache Mehrheit.

Der Wissenschaftsrat

Eine wichtige Säule im cardassianischen System ist der Wissenschaftsrat, der die alleinige Entscheidungsgewalt in wissenschaftlichen Fragen hat und dem auch Forschung und Lehre unterstehen.

Dieser ist überwiegend weiblich dominiert, da die Natur- und Ingenieurwissenschaften traditionell von Frauen dominiert werden. Auf Cardassia gilt der Grundsatz, daß Frauen bessere Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen sind als Männer, da sie über ein besseres logisches Denkvermögen verfügen und sachlicher sind, wohingegen Männer aufgrund ihrem Hang zu emotionaler Handlungsweise und Begeisterungsfähigkeit besser für das Militär geeignet sind, das deswegen traditionell männlich dominiert ist.

Der Kulturrat:

Auch gibt es einen unabhängigen Kulturrat, der sich bemüht, die kulturellen und intellektuellen Errungenschaften und Leistungen Cardassias zu wahren. Er sorgt dafür, daß auf Cardassia die Kunst gefördert werden und daß derartige Begabungen schon bei Kindern im jüngsten Alter erkannt und gezielt gefördert werden.

Gemeinsam mit dem Wissenschaftsrat kümmert er sich um die intensiven Trainingsprogramme zur Schulung des Geistes, dem Kinder auf Cardassia ab dem dritten Lebensjahr unterworfen werden und dem die Cardassianer unter anderem ihr ausgezeichnetes fotografisches Gedächtnis zu verdanken haben. Auch lernt ein Cardassianer in frühsten Jahren Disziplin und die Notwendigkeit, warum es wichtiger ist, viel zu lernen als ausgerechnet die Zeit im Leben zu vertrödeln, in der der Geist noch am formbarsten und aufnahmefähigsten ist, wie dieses zum Beispiel Menschenkinder tun.


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