Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: 7. Die Vereinigung Cardassias: Acht Tage
BeitragVerfasst: 16. Apr 2014, 17:31 
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Gar wendete verschiedene Ansätze bei Rendaran im Süden und Wasir im Westen an. Die Rendaraner waren ein kriegerisches und aggressives Volk. Gar wußte, daß er nicht so leicht vorankommen würde, wie in der Auseinandersetzung mit Findara. Statt dem erwarteten Angriff, entschied er sich dafür, seine Politik der Abschreckung zu verstärken.

Er erhöhte die Zahl der Atomraketen, die nahe der rendaranischen Grenze stationiert waren. Seine Botschaft war einfach: jeder rendaranische Angriff auf sein Gebiet wäre glatter Selbstmord. Gar wusste, dass seine Lösung nicht von Dauer war, aber es würde Ihm die Rendaraner für eine Weile vom Leib halten. Gars Politik in bezug auf die Wasiri, stellte fast das Gegenteil zu der Rendaranischen dar.

Wasir war eine Art halbdemokratische Nation, in der die Lebensqualität besser zu sein schien, als in jeder anderen cardassianischen Nation. Gar bot den Wasiri Frieden an. Er zog einseitig seine Atomwaffen von der Grenze Wasirs ab und bot einen Nichtangriffspakt an. Die Wasiri Regierung akzeptierte die gereichte Hand zum Frieden. Allerdings gab es einige interne Meinungsverschiedenheiten in Wasir. Eine große Anzahl von Wasiri sah nämlich jegliche Art zur Bildung eines Bündnisses mit Gar, als einen Verrat an Ihren Prinzipien an.

Um seine Kampagne der Vereinigung weitervoranzutreiben, war Gar gezwungen entweder Wasir oder Rendaran zu umgehen, um die Regionen Okaba , Venarhond und Kolari erreichen zu können. Sein Ziel erreichte er durch die sprichwörtliche Hintertür.

Golun Jakat, damals Gars Botschafter in Wasir handelte erfolgreich ein Handelsabkommen aus, das einen Paragraphen beinhaltete, der ihm die Erlaubnis von Truppen- und Materialbewegung quer durch Wasiri Gebiet gab. Die Wasiri erwarteten nicht, dass Gar diese Klausel benutzen würde, um eine Invasion einzuleiten.

Die Wasiri befürchteten allerdings das Allerschlimmste, als Gars Männer und Panzer über ihre Grenzen strömten. Allerdings zog Gar doch einfach nur seine Vorteile aus der getroffenen Vereinbarung! Seine Offiziere bekamen strikte Anweisung, daß keinem Wasiri oder dessen Eigentum ein Haar gekrümmt werden durfte, jedweder Schaden mußte bezahlt werden und die Männer, welche diese Order verletzten, waren sofort den Wasiri-Behörden zu übergeben. Doch die Truppenbewegungen verursachten Aufruhr unter der Wasiri-Bevölkerung, trotz seiner Rechtmäßigkeit und trotz der persönlichen Versicherungen Gars.

Es gab Unruhen und Autobahnblockaden, um den Durchmarsch von Gars Truppen zu verhindern. Der Regierungschef der Wasiri trat zurück. Die Truppen warteten daraufhin nur noch, bis die lokalen Behörden die Straßen räumten, dann durchquerten Sie das Land ohne größere Zwischenfälle. Gars Ziel war die kleine und belanglose Küstennation Saditir. Die Saditiri-Armee war sich bewusst, dass Gar Armee sich auf dem Vormarsch befand, aber sie waren zehn zu eins in der Unterzahl.

Gars Marine begann mit dem Beschuss der Saditiri-Hauptstadt vor den küstennahen Gebieten aus, während seine Armee Wasir passierte. Die Entschlossenheit der Saditiri-Regierung geriet ins Stocken, noch bevor ein einziger Panzer ihr Land durchquerte und sie ergaben sich. Ihre Generäle waren aber aus härterem Holz geschnitzt und verweigerten den Befehl, sich kampflos zu ergeben. Stattdessen bekämpfte die Armee die Eindringlinge bis zum letzten Mann.

Gar hatte daran geglaubt, daß er damit einen Brückenkopf hinein nach Okaba gesichert hatte, aber die Wasiri hatten andere Ideen. Der neue Wasiri-Führer Keren Hunak, riegelte die Straßen durch seine Nation ab und verlangte von Gar, daß er seine Truppen aus Saditir abzieht. Gar reagierte damit, daß er seine Atomwaffen wieder an der Wasiri Grenze aufstellte und begann damit neue Konvois mit Truppen nach Wasir hineinzusenden. Ein großes Kontingent von Wasiri Truppen stoppte den Konvoi und umzingelte ihn.

Hunak setzte Gar ein Ultimatum , "Entweder erfolgt der Rückzug aller seiner Besatzungstruppen aus Saditir und gleichzeitig ein Aufruf zur Rückkehr aller derzeitigen Truppen aus dem Wasiri Gebiet innerhalb von acht Tagen oder er wird den schrecklichsten Folgen ins Auge blicken". Ganz Cardassia wartete mit angehaltenem Atem acht Tage lang, während zwei große Nationenen sich bedrohten, einen Krieg anzufangen, der die Zerstörung ihres gesamten Planeten zur Folge haben kann.

Hunak glaubte daran, daß er die moralische Überlegenheit hatte und daß seine Handlungen weitestgehend von seinem Volk unterstützt werden. Gar war jedoch nicht gewillt das Ende seiner Kampagnie zur Vereinigung Cardassias zu sehen. Es war Gar, der einen Rückzieher machte.

Am Abend des siebten Tages, kündigte Gar persönlich an, daß sich an die Vereinbarung halten würde. Seine sorgfältig formulierte Erklärung porträtierte den Hunak als den Aggressor, der Cardassia fast in einen nuklearen Holocaust gestürzt hatte und schlug vor, dass es jetzt an der Zeit war für die cardassianischen Nationen, um mit der
nukleareren Abrüstung zu beginnen.


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