Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: Die X- Achse .. Drama in X Teilen!
BeitragVerfasst: 15. Feb 2011, 03:26 
Zivilist
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Wo ist nochmal die X-Achse?
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Vor 50 Tagen, in der Nähe eines Dunkelnebels

Richard Woolsey war an Bord seines ersten selber gebauten Schiffes. Er musste sich ja unbedingt persönlich von der Flugfähigkeit überzeugen.

Das Schiff der Peregrine Klasse sollte nur mal kurz auf Warp gehen und dann wieder nach Hause kommen.
Richard Woolsey persönlich tippe die Daten für die Kursberechnung in den Bordcomputer ein.
Zwar hatte die Ingeneure Woolsey davor gewarnt, aber wenn es um etwas Neues ging war er so aufgeregt wie ein kleines Kind vor der weihnachtlichen Bescherung.

Das kleine Schiff flog von Bordcomputer gesteuert elegant aus der Raumwerft.
Woolsey drückte den Knopf für den Warpantrieb und die Peregrine verlies das System.

Wenig später änderte das Schiff den Kurs und raste auf ein Dunkelnebelgebiet zu. Was immer Woolsey auch versuchte, das Schiff änderte einfach nicht den Kurs.
Die Sensoren fielen aus und man konnte auch nichts mehr erkennen.
Immer noch auf Warpgeschwindigkeit durchflog der Jäger den Nebel.
Erst als die Energiereserven aufgebracht waren ging das Schiff unter Warp. Mitten in einem System voller Asteroiden.
Ein dicker Brocken schleuderte direkt auf den Deflektor und sowohl Kommunikation und Sensoren waren ausgefallen.
Mit letzter Kraft schaffte es Woolsey das Schiff mit Manövertriebwerken auf einen Klasse O Planeten zu landen. Gut, Landung konnte man das nicht unbedingt nennen, er war mehr ein Aufklatschen . Das Schiff zerbrach in 2 Teile, und Woolsey wurde bewusstlos.
Mehrere Stunden später wachte er auf und sah jetzt erst das Ausmass der Bruchlandung.

Er war auf einer Insel gelandet und so wie es schien konnte man von dem Schiff rein gar nichts mehr verwenden.
Schlagartig wurde Woolsey bewusst, dass er jetzt auf sich ganz alleine gestellt war. Ob jemals Rettung kommen würde, war mehr als zweifelhaft.
Die dicken Nebelgebiete würden wohl einen Sensoren Scann verhindern. Außerdem wollte Woolsey auch in eine ganz andere Richtung fliegen, irgendwas hatte er wohl mal wieder falsch gemacht, aber er hatte ja jetzt genügend Zeit darüber nach zu denken.


Ohne Überschrift
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[NG] Dr. Ex-Deux (568) 13.02.2010 22:54

Persönliches Logbuch Dr.Ex-Deux 13.02.2384 Kommandant der Vampir ( D’kora)

Seit Tagen bin ich auf der suche nach R.Woolsey. Er hat mich betrogen und ist verschwunden. Der Zorn steigt immer in mir auf, wenn ich daran denke, das er uns reinlegen wollte für seine hinterhältigen Experimente.
Unsere Genstränge trennen..ach das ich nicht lache!
Doch er schien wohl selber nicht von einem erfolgreichen Ausgang seiner Hinterlist ausgegangen zu sein, und ist verschwunden.
Seine Quartiere sind verlassen und seine ehemaligen Mitarbeiter wissen wirklich nichts von ihm, trotz unserer effizienten Methoden die Wahrheit zu erfahren.
Doch ich werde ihn finden, und dann sollte er sein Gebet sprechen, und zwar sein letztes.

Nächstes System, nächster Scann, nächster Planet, es kostet eine Menge Zeit und Arbeit, aber dieser Woolsey wird mir nicht entkommen!
Diese Wut treibt mich!

Eintrag Ende

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Fortsetzung...wo ist die X-Achse?
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Am Rande der Nebel vor ca. 40 Tagen

Richard Woolsey hatte schon 10 Tage auf diesem Klasse O Planten verbracht. Auf einer Insel ist er gestrandet, mitten in einem fremden Ozean.
Die Nahrungsrationen gingen zur Neige, aber er hatte auf einer Inspektion über die Insel Süßwasservorkommen entdeckt.
Zwar brauchte er 2 Tage um seine Absturzstelle wieder zu finden, aber er hatte jetzt frisches Wasser.
Die Nächte auf diesem Planeten waren kalt. Richard hatte den unbedingten Wunsch nach einem wärmenden Feuer. Stundenlang versuchter er mit „Stockdrehen“ und "Stockreiben" eine Glut zu erzeugen, aber scheinbar funktioniert so was nur in heldenhaften Filmen.
Aber da war ja noch eine Batterie auf dem Wrack, vielleicht könnte man damit ja eine Glut entfachen.
Hoch motiviert nahm Woolsey die 24 Volt Plasma Batterien und einen Packen Reisig. Er schloss notdürftig ein paar Kabel an und….der Stromschlag tat heftig weh.
Völlig schmerzfrei versuchte er es ein 2. Mal und isolierte sich selber besser, so das eine Glut entstand, die er unter enormen Einsatz seiner Lungen zu einem Feuer entfachen konnte.

Als er dann an seinem Lagerfeuer saß lächelte er ! Er hatte es geschafft, genau wie damals, als er die Wraith samt Wachen auf ihrem eigenen Planeten betäubt hatte, um sie einem Experiment zu unterziehen. Leider würde er jetzt von dem Resultat nichts mehr erfahren.

Morgen würde er versuchen Fische zu fangen, er musste ja mal wieder etwas Richtiges essen.
Ach dieses Feuer wärmte so schön...Richard Woolsey schlief ein.

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die X-Achse (Fortsetzung)
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Der Letzte Eintrag von Richard Woolsey in sein Tagebuch :

Sitze hier auf dieser Insel fest, alles ist schief gelaufen, Schiffabsturz wegen dem Verwechseln der X und Y Achsen, Stromschläge weil das mit den "Stockreiben" nicht zum erwünschten anzünden des Reisig kam und dann noch die Sache mit dem Fische fangen.

Mit einem Speer in der Hand begab ich mich an den Strand. Es sollte doch wohl einfach sein mit einem Speer und Geschick etwas Essbares aus dem Ozean zu holen.
Das Wasser war angenehm temperiert und glasklar. Diese kleinen Fische in Ufernähe würden mich nicht satt machen, also beschloss ich mich in tiefere Gefilde zu begeben.

Plötzlich schwamm ein größerer Fisch in Reichweite meines Speers. Mit einem Ruck haute ich die Spitze mitten in seine Seite, das Wasser färbte sich rot vor lauter Blut. Voller Hoffnung auf eine ausgiebige Mahlzeit versuchte ich meine Beute an das wenige Meter entfernte Ufer zu bringen, als aus dem Nichts ein Fisch gleicher „Bauart“ auftauchte, allerdings ca. 20 Mal größer.
Wahrscheinlich hatte ich das Jungtier aufgespießt und jetzt würde mich dieser Fisch wohl zu seinem Abendessen machen.
Das riesige Maul mit vielen Dolchartigen Zähnen öffnete sich und dann wurde es schwarz…sehr schwarz und dunkel.

Mit einem Schrei wurde ich wieder wach. Sah so der Magen des Fisches aus, oder das Jenseits? Blinkende Instrumente an der Wand und dieser Fisch, hatte Schläuche in mich gesteckt. Was ist hier los?

Ich sah in die Augen eines ziemlich verärgerten Wraith. Es war…schlimmer als der Fisch, …es war DEUX!

Würde ich jetzt anstand gefressen zu werden ausgesaugt? Oder würde jetzt Deux einige Experimente mit mir machen….

Tagebuch Ende

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Ohne Überschrift..
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[NG] Dr. Ex-Deux (568) 18.02.2384 19:11

Tagelange Suche nach Richard Woolsey brachten Ex-Deux an den Rand der Verzweiflung. Diesen Schurken und Betrüger würde er bekommen. Auch wenn die ehemalige Ansiedlung von Woolsey schon lange nicht mehr existierte. Sie gaben den Stützpunkt auf, wegen Inaktivität. 30 Tage hatten sie gewartet und dann holte die ehemaligen Mitarbeiter von Woolsey ein Schiff ab.
Woolsey galt als vermisst. In ein paar Tagen würde man Richard Woolsey vergessen haben und später für tot erklären.

Ex-Deux spürte das Woolsey sich irgendwo ein gutes Versteck ausgesucht hatte um seinen Zorn zu entkommen. Deux würde Woolsey wohl aussaugen oder ihn erschießen. Richard hatte sich das Vertrauen erschlichen um dann hinterhältige Experimente mit seinen Wraith durchzuführen.

Nächstes System, nächster Scann…keine Reaktion. Oder was war das? Ein Klasse O Planet dort gab es ein schwaches Signal. Es könnte Woolsey sein.

„Bringen Sie uns auf eine Umlaufbahn über diesem Planeten. Wollen wir mal sehen, was hier los ist?“ Wies Deux seinen Navigator an.

„Voller Scann, volles Programm, wenn er hier ist, dann kriegen wir ihn! Und dann…“ Deux streckte den Daumen in die Höhe und drehte ihn dann in richtung Boden.

„ Deux,wir haben Ihn…er ist im Wasser, er ist unter Wasser. Ein raffiniertes Kerlchen scheint er zu sein.“

„Beamen Sie ihn hoch, sofort! Endlich ist er in meiner Hand!“

Zusammengekrümmt mit einem Fisch auf einem primitiven Speer und mal wieder ohnmächtig materialisierte sich Richard Woolsey auf der Transporterplattform der D’Kora.

"Verdammt…wer ist dieser Trümmerhaufen hier? Ein billiger Abklatsch von Woolsey, oder ein Klon? Seine Haare sind viel länger und er trägt einen Bart, dieses Stück Mensch sieht erbärmlich aus. Dünn und abgemagert… packen Sie ES auf die Krankenstation, und entfernen Sie diesen scheußlichen Fisch samt Speer aus unserem Transporterraum.
Wenn dieses Wrack wieder aufwacht, will ich gerufen werden…."


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