Oberkommando Cardassia



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 Betreff des Beitrags: unsorted 1
BeitragVerfasst: 17. Feb 2011, 08:12 
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[RFS] Richard Woolsey (3455) 09.05.2010 01:02
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3303
An Bord der RFS Secret (leichter Aufklärer, der Nova Klasse)

Richard Woolsey verfolgte mit großem Interesse die Kartographisierung dieses Planetensystems in unmittelbarer Nachbarschaft des Heimatplaneten Wooly Prima. Das Schwesterschiff die RFS Marakesch beteiligte sich an der Suche nach Dr-Ex Deux.
Plötzlich überkam Richard eine unerklärliche Müdigkeit, er hatte das Gefühl sich dringend hinlegen zu müssen und sich auszuruhen.

Wenige Minuten nach dem er sich in seinem Raum hingelegt hatte schlief er ein.

Richard Woolsey hatte eine Rüstung an, sein Schwert war aus gehärtetem Tritanium und er befand sich in den Katakomben eines Schlosses. Es war schrecklich dunkel, Woolsey zündete eine Plasmafackel an und bewegte sich langsam auf eine massive Holztür zu. Er ahnte dass er diese Tür öffnen musste um seine Mission zu erfüllen. Es versuchte die Tür zu bewegen, aber sie gab nicht einen Millimeter nach. Nur noch diese Tür würde ihn von der entführten Prinzessin trennen, dann käme er zu ihr, würde sie küssen und mit ihr in ihr Königreich zurückkehren. Die Prinzessin würde ihn heiraten und der König, sein Schweigervater würde ihn, Richard Woolsey als seinen Thronfolger bestimmen.
Woolsey musste sein Schwert einsetzen, aber der Krach des Aufschlages könnte das Monster anlocken und es käme zum entscheidenden Kampf.
Laut krachend fiel die Klinge des Schwertes in das Holz, welches sofort nachgab, die Türe war offen, der Weg war frei. Richard sah eine Gestalt auf der Pritsche liegen, das musste sie sein, die schönste Prinzessin der Welt und seine Zukunft. Mit ein paar Schritten stand er vor der Pritsche, er beugte sich nieder, drehte den Kopf der Gestalt in seine Richtung und machte sich bereit zum alles entscheidenden Kuss.
Schlagartig schreckte Woolsey zurück, als er das Gesicht erkannte. Er blickte in das hässliche Gesicht von Deux.

„Helf mir Richi, ich bin hier in der Dunkelheit, keine Sonne aber Leben, helf mir…mach schnell…ich halte es nicht mehr lange aus…“

Die Stimme von Deux verstummte.

Woolsey wachte schweißgebadet auf, der Alptraum war zu Ende, oder war es kein Traum, Vielleicht ein Rückfall wegen dem „Helmtrauma“. Es war so wirklich, aber auch unwirklich!

„Helf mir….Dunkelheit, keine Sonne…Leben…., hm? Natürlich, eine Tiefenbunkeranlage so wie ich sie habe, aber Leben gibt es da nicht, außer ein paar Ratten. Keine Ahnung…“ murmelte Woolsey vor sich hin.

„Kapitän, stellen Sie mir bitte eine Leitung zur RFS Präsidentin her, ich muss es ihr berichten, auch auf die Gefahr hin, das ich wieder eingewiesen werde in die Anstalt.“

Tbc.

Off//
Passende Musik dafür : http://www.youtube.com/watch?v=aFhTIgtuQ1E

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[RFS] Richard Woolsey (3455) 26.05.2010 13:32
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3350
Ort : Wraith Schlafhallen, Versorgungsposten Nord-Osten

Richard Woolsey war auf der Suche nach Deux, noch einmal wollte er diesen Wraith Hybriden davon abbringen Säbelrasselnd durch die Ausdehnung zu ziehen um die lächerliche Summe von 500 Einheiten Dili gewaltsam einzutreiben. Deux sollte in den nächsten Tagen zum Verteidigungsminister der Allianz ernannt werden, die Präsidentin mochte die Worte Verteidigungsminister oder Kriegsminister nicht und nannte diese Position liebevoll „Helmminister“ was wohl eine Anspielung auf Woolsey`s Phobie sein sollte, durch einen Granatensplitter im Kopf ums Leben zu kommen. Lange hatte sich Richard Woolsey deshalb in psychologische Betreuung begeben müssen, aber nun war er fast geheilt. Selbst er konnte über den Titel des „Helmministers“ jetzt schmunzeln.

Deux war in einem entsetzlichen Zustand, wohl hin und her gerissen von „friedlichen Kuschelkurs“ und „entschlossenem Eintreiben“ der Verbindlichkeiten. In seinen Adern floss ja immerhin Ferengi Blut, was das Ausbleiben einer Zahlung noch dramatisierte.
Deux redete ständig von Ehrenschulden und ein Exempel statuieren. Es war kaum noch möglich durchzudringen.
Woolsey hoffte insgeheim, dass dieser J.R. Ewing von der UNITECH sich im letzten Moment noch entschließen würde die relativ geringe offene Summe aus den Transaktionen zu überweisen.
In dieser Ausdehnung war ja schließlich nichts wie es schien, ein scheinbar harmloses militärisches Manöver könnte die gesamte Ausdehnung in einen Krieg stürzen, denn hier war irgendwie jeder mit jedem befreundet und hatte geheime Absprachen. Woolsey hatte Angst um Deux, das er sich nur mit der Spitze eines Eisberges anlegen würde. Die weiteren Folgen könnten fatal sein.

Nach der kurzen Begegnung mit Deux wusste Richard Woolsey, nur der Ausgleich der Verbindlichkeiten in den nächsten Stunden könnten den Wraith Hybriden von seinem militärischen Handeln abbringen.
Woolsey lies vorsichtshalber die Alarmstufe auf seinen ihm anvertrauten Kolonien erhöhen.
Getreu dem Woolsey eigenen Leitspruch :

Sicher ist sicher!

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[RFS] Richard Woolsey (3455) 27.05.2010 02:58
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3355 Ort : Erde US Air Force Cayenne Basis, Erdstandartzeit 2008 Rückblende

Richard Woolsey rieb sich die Hände, er war im Komitee und nun würden Dinge wohl endlich mal nach Plan laufen. Das Komitee hatte Regeln aufgestellt und Richard Woolsey hatte man dafür auserkoren diese umzusetzen. Diese Sternentore zu beherrschen und all die Feinde zu neutralisieren. Diese Militärs musste man in ihre Schranken weisen, nun war es an Woolsey hier mal richtig durchzulüften und diesen Muff zu beseitigen. Wie kann das angehen, dass die hier machen was sie wollen.
Mit dieser Einstellung hatte man Richard Woolsey auch das Kommando über den Außenposten Atlantis übertragen, und nun galt es weise zu entscheiden.
Schon kurze Zeit darauf hatte es Woolsey auf eine Außenmission verschlagen, oder sagen wir mal so, er wollte diese vor Ort kontrollieren. Eine Anomalie beförderte Richard Woolsey dann in eine andere Dimension und in eine andere Zeit. Nichts war hier normal, und es kam kein Captain William Riker oder Frau Janeway von der großen Föderation wie in SF-Romanen propagandiert um Richard Woolsey zu begrüßen.
Es war ein Wraith Hybrid namens Dr.Ex-Deux der ihn hier begrüßte auf Wraith Art.
Nun waren wohl Deux, bzw. sein Erzeuger ein Iratuskäfer und Woolsey die einzigen, die hier gestrandet waren, Millionen von Kilometern entfernt in einer anderen Zeit. Ein entsetzliches Gefühl, hier in dieser Ecke und zu dieser Zeit nicht Bescheid zu wissen. Aber Richard hatte Glück und sein Widersacher, mit der Weile doch eher zum Verbündeten geworden, trafen auf die RFS, eine nette Organisation, dem jedem Mitglied seine individuelle Freiheit einräumte.
Seine außergewöhnliche Art Dinge zu sehen und sich vor den Gefahren durch Gorn, Klingonen oder Romulanern zu schützen, brachten ihm die Sympathie der Obrigkeit ein. Seine Strebsamkeit und Anpassungsfähigkeit brachten Woolsey an die Spitze der Gemeinschaft.

Ort: Wooly Prima RFS Basis „Winetou“ Ausdehnungsstandardzeit im Jahre 2384

Oskar Saint „Yves Lorant“ so nannte Woolsey den Chef des Geheimdienstes der RFS (weil er seine Nase überall hereinsteckte) liebevoll, nach dem Duft den ein Typ vor vielen Jahren mit ähnlichem Namen erfunden hatte, kündigte seinen Besuch an.
Es war an der Zeit einen routinemäßigen Sicherheitscheck der Kolonien nach DIN RFS Standart Klasse Eins durchzuführen. Während andere Mitglieder der RFS schon Wochen vorher in Schwitzen gerieten freute sich Woolsey wie ein kleines Kind auf diesen Mann. Wenn es eine Sicherheitslücke gab, im „Woolseyeigenen“ Sicherheitssystem, dann würde Oskar diesen Mangel feststellen. Sicher ist sicher, das konnte Richard Woolsey nicht oft genug betonen.
Es wusste es war nur ein Klasse Eins Check, aber die Schildgeneratoren hatte er bereits erforscht. Noch immer hatte Richard seine Bunkerschutzanlagen in Betrieb, kein Torpedo, weder aus der Luft noch aus dem Wasser, würde dort eindringen können, 150km tief hatte Woolsey graben lassen, und entsprechende Helme gegen Granatsplitter waren obligatorisch. Die Aggressivität und Kampfeslust der Klingonen hatte er aus der Datenbank erlernt.

Innerhalb 5 Minuten hatte Oskar den Check beendet, Woolsey bekam ein „hervorragend“ und ein lockeres Händeschütteln.
Völlig frustriert blickte ihn Woolsey an und fragte :

„Sind unsere Kolonien wirklich sicher? Morgen werden die Schilde aktiviert, aber wenn die Romulaner kommen und die sind bekannt für ihre Schlauheit, reichen meine Bunkeranlagen wirklich aus, oder soll ich tiefer graben, oder soll ich bessere Helme erfinden lassen, Mann nun reden Sie!“

„Herr Vize Präsident, Ihre Bunkerschutzanlage ist beispiellos, hervorragend, überdurchschnittlich für Ihren Stand der Forschungen! Der „Embasil“ (Wort für den RFS Geheimdienst) wird wahrscheinlich Ihre Anlage mal mieten müssen, die Schreie der feindlichen Spione werden niemals gehört werden! Machen sie weiter so und ich habe Angst um meinen Posten, aber bitte Herr Richard Woolsey, nehmen Sie diesen Tritanium Helm wieder ab, wir brauchen unseren Vize gesund und munter!“

Lachend verließ der Chef des „Embasil“ die Kolonien, er dachte daran, dass alle RFS Mitglieder so sein sollten wie Woolsey!

Und Woolsey dachte :

Sicher bleibt sicher!

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Helden
[RFS] Richard Woolsey (3455) 30.05.2010 17:27
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3376 Ort Handelsposten Epsilon, vor ein paar Tagen.

Richard Woolsey hatte Jura studiert und mit Technik kannte er sich nicht gut aus. Er hielt sich für eine Führungskraft, allerdings machten ihm seine Phobien immer wieder Schwierigkeiten. Aber seine wöchentlichen Sitzungen mit den erstklassigen Therapeuten der RFS zeigten Wirkung, so traten sich seine „Anfälle“ nur noch selten auf. Er sollte sich der Gefahr stellen, sagten seine Ärzte. Für sein neues Flagschiff benötigten die Ingeneure unbedingt einen klingonischen Impulsantrieb der Klasse 3.
Woolsey beschloss sich dieser Herausforderung zu stellen, er würde die RFS Secret (ein Aufklärer der Nova Klasse) nehmen und diesen Antrieb persönlich kaufen. Schon das Wort Klingone lies ihn erschaudern. Es war an der Zeit über seinen Schatten zu springen, die Therapeuten wollte er lieber nicht über seine eigenen Heilungsmethoden unterrichten, aber er würde es allen zeigen.
Mit zittrigen Knien und ein bis 4 Valium intus, lies er das Schiff den Handelsposten anfliegen.
Als er die Klingonischen Schiffe und die cardassianischen Kreuzer erblickte, schoss ihn das Adrenalin in die Adern. Es war merkwürdig, er bekam keine Antwort vom Postenpersonal, irgendwas schien hier vor sich zu gehen.

„Vielleicht brauchen die da unten Hilfe! Wenn wir, ..ehm.. ich Erfolg habe, bekommen wir vielleicht diesen Antrieb als Belohnung für unsere Mühen. Ich beam da runter, ja ich helfe denen….!"

Mit schnellen Schritten machte sich Richard Woolsey zu seinem Quartier auf, er musste sich jetzt vorbereiten, das volle Programm, denn „Sicher ist Sicher“

Nach 30 Minuten war Richard Woolsey nach seinem Ermessen voll ausgerüstet. Er hatte nach Lebenszeichen scannen lassen, die meisten befanden sich in einer Bar auf dem 26. Deck.
Seine Ausrüstung machte es ihm schwer sich in den Transporterraum zu begeben, deshalb lies er sich direkt zum Ort des Geschehens beamen.

Ort: Handelsposten Epsilon 26. Deck.

Es roch nach Schweiß, Blut und Alkohol. Es herrschte ein Chaos. Körper verschiedener Arten waren auf Haufen getürmt. Ein paar cardassianische Truppen versuchten einen ….tja Cardassianischen Klingonen, oder klingonischen Cardassianer und einen Klingonen zu überwinden.
Sie schienen wohl nicht gerade ein leichtes Spiel zu haben.
Plötzlich hielten sie inne. Die Blicke richteten sich auf Woolsey.

Der „Cardloge oder Klingcard“ schrei:

“Bei den Ahnen, was ist das denn! Shice, wo ist der Barkeeper, was war das für ein Blutwein! Ich soll verteufelt sein, aber so was habe ich noch nie gesehen!“
Auch der Klingone guckte etwas verwirrt. Jedenfalls hörten sämtliche Kampfhandlungen abrupt auf.

Richard Woolsey stand b.z.w. schwebte etwas mit seiner kompletten Sicherungs- und Überlebensausrüstung vor den erstaunten Lebewesen.
Er hatte seinen Schutzhelm aus verstärktem Tritanium auf, seinen Antigravitationanzug an und einige Plasmagranaten an seinem Koppel. Das Visier seines Helms war geschlossen und dunkel eingetönt.
Seine im Helm integrierten Außenlautsprechen mit bis zu 300 Dezibel Leistung, damit man sich auch in tiefen Bunkeranlagen bei massiven Tri-kobalt Einschlägen verständigen kann, wurden aktiviert.

„Verzeihung…ehm bin ich hier richtig? Ich wollte Impulsantriebe kaufen, aber die anderen Decks scheinen Menschenleer. Ich wollte nicht dieses Ritual hier stören…ehm, ich brauche nur einen Klasse 3 Impulsantrieb…..“

Woolsey wunderte sich, aber die Zuhörer nahmen ihre Hände an die Ohren und beugten ihren Kopf leicht nach vorne, es sah aus als hätten sie Schmerzen. Klingonen machten irgendwie komische und schmerzhafte Rituale.
Einer der Cardassianer deutete mit seiner Hand auf Woolsey’s Lautsprecher. Da merkte Woolsey, das er wohl aus Versehen das Teil auf "Maximum" gestellt haben musste.

Es lies das Visier seines Tritaniumhelms, den er an einigen Stellen mit leichten Gornschuppenpanzerungen verstärkt hatte, hochschnellen. Nun konnte man Richards Gesicht erkennen. Er wiederholte seine Frage noch einmal ohne Außenlautsprecher.

Auf einmal brachen Klingonen und Cardassianer in schallendes Gelächter aus. Wenn man Angst personifizieren könnte, diesem Menschen ist es gelungen.

„Mein Name ist Gul Aristan Wolfat, ich hatte schon lange keinen Schrecken mehr bekommen, Mann kommen Sie, nehmen Sie einen Drink! Sie sind vielleicht ein lustiger Vogel. Den Impulsantrieb bekommen Sie gratis von mir….aber moment…ich muss nur diese CVD Häscher abwehren...", Aristan sackte zusammen, einer seiner Landsleute hatte ihm eine riesige Injektion in den Arm gestochen.

„Gul Aristan und sein Klingonischer Freund stehen Ihnen Morgen…ehm besser übermorgen wieder zur Verfügung, er muss erstmal wieder „gesund“ werden. Dann können Sie diese wieder erschrecken. Vielen Dank noch mal für Ihren Auftritt. Ich dachte schon wir bekommen vom Stationspersonal gar keine Hilfe. Gut gemacht, Sir. Ich bin Gul Filgro Zeklar vom CVD, falls Sie…und verzeihen Sie, Sie sehen so aus, eine Versicherung brauchen, hier ist meine Karte. Sie sollten nicht so viel risikieren, ist gesünder!“

Das Sanitätspersonal begann sich um die „Haufen aus Lebewesen“ zu kümmern.
Etwas überrascht lies sich Richard Woolsey wieder auf sein Schiff beamen. Wie der Typ vom CVD das wohl gemeint haben könnte, das ... "mit nicht mehr so viel riskieren…er sollte vielleicht seinen Anzug noch mal auf Sicherheitslücken überprüfen!

Ort Wooly Prima, Raumschiffwerft "Freies Tripolis"

Dort lag sie, ein wunderschöner Anblick, Woolsey streichelte ihr liebevoll über die schuppige Haut. Sie war wunderschön, Woolsey liebte Exoten, er liebte das Außergewöhnliche. So hatte er in seiner Briefmarkensammlung auch die violette Stubize aus dem Jahre 2045. (Briefmarken wurden bis Mitte des 21. Jahrhunderts als Gebühr für den Brieftransport verwendet)
Aber Woolsey wendete sich noch einmal seiner neuen Liebe zu, diese Schönheit hatte 2 endlos lange... Warpgondeln.
Seine erste Intrepid würde in 12 Stunden von Stapel laufen.
Ausgestattet mit Torpedorampe 4, Gornschuppenpanzerungen und diverses andere Zubehör. Sogar einen Klingonischen Impulsantrieb. Seine Händler hatten gute Arbeit geleistet, aber den Antrieb hatte er selber besorgt und nun arbeitetet die Technikercrew an der Endmontage.
Richard Woolsey war mächtig stolz, er wußte seine Präsidentin persönlich würde ihm gratulieren wenn er diesen Kreuzer der schlagkräftigen Flotte der RFS unterstellte.
Und vor allem war Woolsey gespannt auf den Geschichtsausdruck von Deux, dieser würde bestimmt vor Neid platzen, wenn er diesen modernen Schiffstypen sah. Hatte er doch immer versucht Eindruck zu machen mit seinen D'koras, aber Woolsey hatte gewusst, eines Tages würde Deux mit großen staunenden Augen vor ihm stehen und Richard würde endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm zustand. Nach einem holprigen Anfang war doch nun alles gut.

"Flieg mein Schatz, flieg tapfer und ernte Ruhm", sagte Richard Woolsey mit streichelnden Bewegungen zum Abschief

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Der riskante Plan
[RFS] Richard Woolsey (3455) 03.06.2010 17:24
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3387 Kolonie Caprica vor ein paar Tagen

Richard Woolsey hatte den neu gegründeten RFS Rat einberufen. Nun saßen die Mitglieder mehr oder weniger erwartungsvoll auf ihren Plätzen und wollten wissen was so wichtig sein könnte, dass Woolsey sie hat rufen lassen. Wahrscheinlich hatte er nur wieder einen neuen Helm, eine Bunkeranlage oder irgendwelche anderen nutzlosen Dinge entdeckt.

Woolsey verdunkelte den Raum und sprach :

„Simulation Woolsey eins ablaufen lassen!“

Ein Klingonisches Schiff näherte sich einem RFS Schiff (Intrepid Klasse). Man sah wie die Klingonen sich fertig machten zum Kampf, während die Mannschaft der Intrepid das Klingonische Schiff nicht mal auf den Sensoren hatte.
Als die Intrepid das feindliche Schiff bemerkte, war es zu spät. Ein paar Salven später, war die Intrepid nur noch Geschichte.

Der Monitor wurde wieder dunkel.

„Sir Woolsey, bei allen Respekt, aber was sollte uns diese Vorführung jetzt mitteilen? Vielleicht das wir jetzt alle Klingonische Schiffe bauen sollten?“

Die Anwesenden lachten und blicken zu Richard Woolsey. Auch er lächelte und antwortete:

„Nein, verehrter Kollege, nein, nicht…, aber was wir brauchen sind bessere Sensoren. Damit haben unsere Mannschaften mehr Zeit sich vorzubereiten. Wir können dadurch Verluste vermeiden.“

Die Ratsmitglieder schauten ein wenig ungeduldig auf Woolsey.

„Wir müssen die cardassianische Technik in unsere Schiffe einbauen.“

Ein Gorn stand auf, blickte in die Runde und dann blieb sein Blick an Woolsey hängen.

„Woolsey, haben Sie uns hergerufen um uns diese altbekannte Weisheit mitzuteilen? Lassen sie sich schnell etwas einfallen, sonst platzt mir mein Gornschuppenpanzer…“

„Sachte, Baumeister Gorbie, sachte. Es geht um die Beschaffung! Haben Sie mal die Angebote der Warenbörse angesehen. Für ein Klasse 4 Modul zahlen Sie auf dem Freien Markt mindestens 55 Dili. Was ich sagen will, ist: Wir brauchen einen exklusiven Liefervertrag zu fairen Konditionen!“

Baumeister Gorbies Gesicht hellte sich etwas auf:

„…und Sie wollen das für uns organisieren? Wollen Sie mit Ihrem Anzug und Ihrem lächerlichen Helm vor dem Zentralkommando der Cardassianer auftreten? Wollen Sie den Legaten zum Lachen bringen und er schenkt Ihnen die Sensoren, weil er sich so köstlich amüsiert hat? Also Herr Vize-Präsident nennen Sie uns Ihren Plan.“

Ein Raunen ging durch den Raum. Man merkte die Unzufriedenheit des Rates. Wenn Woolsey nicht sofort mit seinem Plan rüber kommen würde, wäre seine politische Karriere zu Ende.

„Meine Damen und Herren, ich werde einen Handelsvertrag mit den Cardassianern abschließen. Ich werde die besten Konditionen heraus holen und ….“

Die junge Präsidentin Natasi unterbrach Woolsey:

„…und unter Folter all unsere Standorte preisgeben. Denken Sie doch mal darüber nach, die Cardassianer brauchen uns nicht, aber wir sie. Warum sollten sie uns, der RFS, Technik verkaufen. Also ich halte das für keine gute Idee.“

„ Madame Präsidentin, ich hatte bereits ersten Kontakt zum CVB, wenn auch nur zu ihrer Versicherungsabteilung dem CVD. Wenn ich eine Audienz beim Legaten Darhe’el bekomme, kann ich etwas herausholen. Vergessen Sie nicht, ich habe Jura studiert und schon einige Verhandlungen geführt. Wenn wir nicht anfangen anderen zu vertrauen, werden wir eines Tages isoliert sein. Wie sie bereits sagten, das CVB braucht uns nicht, also warum sollten die sich für unsere Standorte interessieren, und bei allem Respekt Frau Präsidentin, unsere Standorte sind denen bestimmt schon hinlänglich bekannt.“

Die junge und hübsche Präsidentin neigte den Kopf, überlegte etwas und antwortete:

„Also gut, wenn der Rat einverstanden ist, nehmen Sie Kontakt zu den Cardassianer auf, aber so ganz überzeugt, das wir Sie in einem Stück zurück bekommen, bin ich nicht.“

Natasi blickte in die Runde, die Anwesenden nickten, sogar der Gorn, der sich zwischenzeitlich wieder hingesetzt hatte.
Nun lag es an Richard Woolsey ein Arrangement mit den Cardassianern auszuhandeln.

Tbc

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Sorge um Deux
[RFS] Richard Woolsey (3455) 09.06.2010 01:09
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3410 Ort : Wooly Prima, Amtsitz von Richard Woolsey

Er dachte an seinen Freund Deux, seine Entscheidung hatte er zu respektieren, aber innerlich war er sehr enttäuscht. So hatte sein Freund ihn verlassen um seine eigene politische Karriere in einer anderen Allianz zu starten. Meinte er wirklich er würde dort den Respekt bekommen, den der Rat der Republiken und der Rest der anderen Mitglieder ihm entgegengebracht haben.

Woolsey kannte Deux, Geduld war ein Fremdwort für ihn und wie oft schon hatte Woolsey seinen Freund vor Schaden bewart mit einer guten Beratung. Würden das andere ihm Fremde auch tun können. Richard hatte ein ungutes Gefühl, denn auch auf seinen Kolonien war der Wraith nicht gerade unumstritten als Anführer. Seine gemäßigte Politik und seine für einen Wraith eher kooperative Führungsweise, waren seinen Kritikern ein Dorn im Auge. Diese verlangten eher imperialistische Entscheidungen. Manche forderten lauthals einen Austritt aus dem Verbund der RFS. Nun hatte er die Flucht nach vorne angetreten und eine neue Aufgabe übernommen.

„Verdammt!“ Woolsey schlug mit der Hand auf seinen Schreibtisch…“was hatte er sich bloß dabei gedacht? Dieser dickköpfige Weißkopfadler namens Deux!“

Nun war es wohl an der Zeit einen Woolsey Plan auszuhecken. Trotz aller negativen Erwartungen hatte Woolsey es geschafft einen Handelsvertrag mit den Cardassianern ratifizieren zu lassen, vielleicht hatte der Konflikt mit der BAD den Legaten eher dazu bewogen zu unterzeichnen. Wie sagten die Ferengies doch immer so treffend: „Krieg ist gut für das Geschäft“. Wie Richard gehört hatte, schien der Handel mit den Cardassianern auch den einstigen Vertragsgegnern guten Profit zu bringen, schließlich bestand die größte Minderheit in der RFS aus Ferengies, die lieber reich werden würden als säbelschwingend auf dem Schlachtfeld zu sterben.
Aber auch Woolsey behagte der Gedanke nicht auf irgendeinem Raumkreuzer seinen letzten Atemzug zu tun. Es ist doch viel erbauender, den spielenden Kindern in der Sonne zu zusehen, als sie in Feldbetten in tiefen Bunkeranlagen zu Bett bringen zu müssen.

Aber trotzdem musste Richard sich etwas wegen Deux einfallen lassen, nicht das sich dieser noch in unnötige Gefahr bringen wird. Schon immer war Deux etwas tollpatschig, oder war es eher Woolsey? Na ja, wie dem auch sei, ein Plan muss her….

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Krieg für alle...Woolsey hat Euch lieb!
[LA] Richard Woolsey (3455) 12.06.2010 03:48
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3423 NEIN!!! Allen erklären wir den Krieg, verdammt Helme auf und los geht’s! Sauerstoffpumpen aktivieren in allen Bunkeranlagen! Der Feind ist überall, sogar du Soldat bist …verdammt könntest der Feind sein! Warum habt ihr alle die Masken nicht auf, die Romulaner werfen gerne Gasbomben, und das gesamte CVB hat uns unterwandert! Spione und nur noch Spione, Multis und Klone…Wieso sehen Sie, ausgerecht Sie mich so an! Mich Richard Woolsey , den Erfinder der Sicherheitshelme und der Tiefenbunkeranlagen!? Ohne Maske, sind sie wahnsinnig? Maske auf…Gasbomben der Romulaner und Kasse G-torpedos der Klingonen…Schützen Sie sich…sie müssen uns verteidigen..Sie müssen sich eingraben, Infanterie muss sich eingraben…wir halten die Stellung, die Cardassianische Infanterie ist nicht…verdammt Soldat wir haben das geübt, immer und immer wieder, wo ist die Kriegserklärung…Alle unfähig, verdammt alle !

Ich glaube ich ..da ist wieder einer, und noch einer, verdammt und noch einer…ich werde alle kalt machen! Sollen sie doch Ein , ein und noch einen schicken…Alle Flotten klar zum Gegenangriff! SICHER ist SICHER!

DEUX…nein, dich kann ich gerade nicht gebrauchen, wir werden angegriffen, die kommen auf uns zu, die werden uns kassieren wie Bargeld! DEUX…los jetzt bring dich in Sicherheit, die Klingonen werden Flammenwerfer einsetzen….Nein geh weg von mir, Deux, also bitte, doch nicht hier…in aller Öffentlichkeit, ich bin kein Junkie
(zisch) …oh verdammt, grrrr…die sind alllle soooolieb! Ich denke wir können Entwarnung geben!
Deux, was war denn los, ich finde hier ist es zu stressig! Deux, warum läuft dieser Mann in Maske dort drüben rum…sag mal Deux, war ich komisch? DEUX…rede mit mir!

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DumdieDum
Peter Paul (3455) 14.06.2010 02:03
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3438 Einen persönlichen Logbucheintrag

Nach der 1. Injektion durch Deux ging es mir wieder besser! Laut meiner Krankenakte leide ich an einer Emotionalen Störung…möchte hier in diesem Logbuch aber nicht näher drauf eingehen. Ich habe meine Medikamente nicht regelmäßig genommen und so kam es zum totalen Zusammenbruch, gerade in einer Phase als alles ausgezeichnet lief! Ich war Vize Präsident der RFS und ein angesehener Politiker und Diplomat in vielen Kreisen.

Durch meinen Ausbruch und meiner Paranoia habe ich alles verloren, ich bin nichts mehr, nur noch ein Siedler, einsam, kein Bündnis schützt mich mehr vor dem Zorn und besonders vor der totalen aktiven ISA. Deren Dasein ich erst gestern nach meinem Zusammenbruch zur Kenntnis genommen habe! Ich dachte die wäre seit 100 Jahren ausgestorben, aber wohlan es scheinen noch einige aktive Rentner von denen zu leben! Nun ja, tausche gerne Antidepressiva gegen Rollstühle! Wer schneller an der Rente ist hat gewonnen!

Die RFS und die FdF sind wahrlich Freunde, die halten zu einem auch wenn es einem schlecht geht, darauf ist auf alle Fälle aufzubauen! Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr!
Die kündigen sehr schnell auf öffentlichen Druck ein Bündnis, weil ein Bündnis Partner sich nicht standesgemäß verhalten hat. Und morgen werden wir alle sterben…das ist der Lauf der Dinge! Ok, ich bin bereit damit zu leben, wie so manches Mitglied der RFS.
Ich möchte hiermit ausdrücklich betonen das sich mein Freund Deux niemals bei mir eingemischt hat…verdammt er hat die Spritze bereit, er weiß von meiner Krankheit nachdem er mich von meinem Klasse O Planeten gerettet hat! Lange lag ich in seinem Labor, er hat meine gesamte Krankenakte kopiert, die Wraith sind eine Spezis denen ist niemals zu trauen, fast wie die ISA, aber die verschenken wenigstens Spiegel! Ich liebe übrigens den Wahnsinn in meinen Augen, das soll was von SEX wieder spiegeln, liebe ISA! Sex für die ISA…ist Fortpflanzung! Scheinbar können deren Rentner nur noch Spiegel produzieren und das Lesen fällt denen schwer. Ich hätte noch ein paar Brillen mit 5 Dioptrien, wenn es dann hilft^^

Aber die Chefs der FdF und der RFS könnten ja mal die ISA fragen, die können wenigstens lustige Einträge machen! Falls die ISA Brillen geliefert bekommt!
Mehr habe ich diesem Locky Buch nicht zu erzählen! Ende des geilen Eintrags!

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Schlecht gekleidet, ist auch schlecht gestorben!
Woolsey, Richard PK 140566RW3455 (3455) 17.06.2010 07:32
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3452 Wooly Prima (evakuiert)

Im Eingang zur beispielhaften und großartigen Bunkeranlage brennt noch Licht! Man sieht Richard Woolsey, diesmal ohne Helm und nicht überdreht. Vor dem Eingang seiner riesigen und tiefen Bunkerschutzanlage sitzt einsam und verlassen in Gram er da!

An seiner Seite eine Flasche Single Malt aus Aberdeen (Scottland) und eine Packung Space Cookies (Marl Industries). Neben ihm die Ernennungsurkunde, der Präsidentin Natasi Al´Hinal die ihm zum Vize Präsidenten der RFS gemacht hatte! Auf der Rechten des Tisches sieht man ein paar Bilder, die ihn und einen Wraith bei einem Angelausflug zeigen und einen 12 Pfunder Hecht an der Angel!
In der Hand von Richard Woolsey einen 6 Kammer Revolver aus alter Zeit, ein Geschenk von Benzino N, fertig geladen und entsichert.

„Dieses Leben ist so arm, gemein und in alles ist im Arsch!“ dachte sich Richard.

„ Nun sollen sie doch kommen, diese Häscher der Republik und mich festnehmen, sie werden mich nicht bekommen, niemals! Meine Habseligkeiten sind verschenkt und noch zu Lebzeiten, denn sicher ist sicher, Erbrecht ist wirklich eine schwere juristische Kost! Meine Bevölkerung ist evakuiert und mein Bunker ist bombensicher! Sogar die hübsche Susan bekommt mich hier nicht raus, niemals! Zumindest nicht in diesem Agrarzustand! Meinen Revolver und mich kann man nicht trennen, wir sind Freunde…Aberdeen Single Malt..beam me up..“

Richard wurde von seinem Suizid von einer vertrauten Stimme unterbrochen. Es war sein Sekretär Jeff, den Woolsey immer Jim nannte, Woolsey hatte einfach kein Namensgedächnis!

„Jim, ehm Jeff , was machen Sie hier, Wooly Prima wird gleich angegriffen, sie sollten fort sein, die RFS verlangt nach Satisfaktion! Die Enterkommandos kommen jeden Moment! Susan Ernest wird anführen, wenn man Sie mit mir sieht sind Sie des Todes, so wie ich! Gehen Sie, gehen Sie schnell!“

„Herr Vize Präsident, ich wollte ihnen melden, der Nadelstreifenanzug, der blaue ist gebügelt und hängt im Schrank, Sie sollten sich wieder umziehen, Herr Vize Präsident, mit schlechter Kleidung verhandelt es sich nicht gut! Oder wollen Sie etwa Frau Susan Ernest mit einem Revolver in der Hand und in einer Arbeitsklufft empfangen? Also Herr Woolsey geben Sie mir den Revolver und wechseln in etwas Bequemeres, Ihren Lieblingsanzug! Dann fühlen Sie sich bestimmt besser!“

„Jim, ehm Jeff, Sie haben recht, Kleidung ist wichtig, Susan wird kommen, so oder so, aber schlecht gekleidet wollen wir ihr ja nicht entgegentreten! Sterbe ich lieber in meinem Lieblingsanzug…oh Jim, sie haben Stil! Warum habe ich nicht früher auf sie gehört!“

Woolsey, schob den 6Kämmerle Revolver zu seinem Sekretär rüber machte sich auf in sein Quartier! Er schob sich noch einen Schokoladen Keks von Marl Industries in den Mund und war nach einer Schalldusche und Umkleide wieder da, jetzt war er bereit Susan Ernest zu empfangen!

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[LA] Dr. Ex-Deux (568) 12.06.2010 23:47
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3429 An alle ERNSTEN Spieler hier......

Woolsey sein Pc war an und da habe ich mir ein Spass erlaubt und diesen blöden als Spass gemeinten Beitrag verfasst.
Wenn Ihr hier das wahre Leben leichter und Lockerer seht als dieses Spiel tut es mir Leid.
Wenn Ihr nun weiter Sauer sein wollt bin ICH Euer Ansprechspartner.
Ich Entschuldige mich bei Euch allen.

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Die Jagd Teil II
[RFS] Richard Woolsey (3455) 11.03.2384 02:51
Gelöscht
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2939 Ort: Wooley Prime, Wohnsitz und Schaltzentrale von Richard Woolsey

Es war vor ein paar Tagen. Die Sonne schien und endlich würde wohl der Frühling kommen auf diesem Klasse M Planeten. Was für ein Tag, Forschungen über Forschungen und dieser enorme Bedarf an ISO-Chips konnte kaum gedeckt werden. Richard Woolsey versuchte ein paar hundert von diesen Teilen käuflich zu erwerben, aber jeder verlangte Dili, doch seine Kolonien waren so arm wie Kirchenmäuse, was dieses Dili anging. Das was man hatte benötigte man für den Betrieb der Frachter, die Deux ja gesponsert hatte.
Woolsey streifte seine Uniform ab, und begab sich in etwas bequemeren, in einen modischen 2 reihigen Nadelstreifenanzug. Er packte die Havanna aus und goss sich ein Glas Single Malt ein. Was sonst, außer diesen ausgezeichnete schottische Single Malt Whiskey, würde ihn für diesen aufregenden Tag belohnen? Endlich Dienstschluss, und nichts, rein gar nichts würde Woolsey von der ihn zustehenden Entspannung abhalten.

Die Kommunikationanlage begann zu summen. Jemand war wohl nicht mit der Woolsey eigenen Entspannungszeremonie einverstanden. Woolsey drückte den Knopf, es war Joschua, die Nachtschicht, oder Joshua…wie auch immer, jedenfalls wollte er Aufmerksamkeit:

„Woolsey hier, was gibt es denn, ich wollte doch nicht gestört werden!“

„Das habe ich Deux versucht zu erklären aber er….“

„Schon gut er hat sich gerade in meinem Raum materialisiert, ich kläre das, seien Sie weiter wachsam…Joshua!“

Richard Woolsey sah Deux etwas überrascht an. Wenn es nicht wichtig wäre würde er ihn wohl nicht um diese Uhrzeit bei seiner Havanna stören.

„Deux,…ehm ja…sehr nett Dich zu sehen, willkommen in meinem Schlafzimmer, ich hoffe ich kann und bin bereit das zu leisten, was du willst?“

„Woolsey, wir müssen reden, ich brauche dich für eine Rettungsaktion, es geht um einige von meinem Volk….“

Deux weihte Richard in die Lage ein und erklärte Richard Woolsey seine Aufgabe.

„Nein, und nochmals nein, das ist kein Plan, das ist Selbstmord, ich werde mich dieser Gefahr nicht aussetzen, ich bin nicht für solche Jobs ausgebildet, ich werde das nicht tun!“

Deux blieb ruhig, er hatte mit Widerstand gegenüber seinem Plan gerechnet, er lächelte, was ausgesprochen selten vorkam und sagte:

„Ich könnte ein paar ISO Chips, sagen wir mal 1000 Stück in Deine Forschung investieren, ohne Gegenleistung, Du musst nur meinem Plan folgen…na alter Freund, was sagst du jetzt?“


Ort: Festung Ssredal, einen Tag später

Richard Woolsey war nervös. Sein Frachter hatte ihn zuverlässig an diesen Ort gebracht, von dem Deux erzählt hatte. Auch der monströse Typ, von der Rasse der Nausikaner war da. Aber er schien mindestens 2,50m groß zu sein, und wie erwartet war er um diese Uhrzeit leicht angetrunken. Woolsey hatte das Gefühl sich gleich übergeben zu müssen, so groß war die Angst und die Aufregung. Woolsey dachte an die 1K ISO Chips und den Fortschritt für seine Kolonien.
Er machte einen Schritt auf den Nausikaner zu und sprach ihn an:

„Sir, darf ich Ihnen einen ausgeben? Was wollen Sie trinken? Einen Tee…ehm Verzeihung Blutwein…?“

Der Riese dreht sich um, seine funkelnden grünen Augen durchbohrten Richard Woolsey und Woolsey hatte das Gefühl, das dieses Monstrum nun alles über ihn, den Plan und wahrscheinlich auch über Woolsey’s Mutter wissen würde.
Plötzlich packte der Nausikaner, Richard am Kragen und schrie ihn an :

„Ich arbeite nicht für das Klingonische Reich, und ich saufe auch nicht diese Brühe, Terraner! Ich saufe am liebsten Menschenblut, und fresse schlagende Herzen. Also bestellst du mir und dir einen Liter romulanisches Ale, extra stark, und wenn wir das aus haben, bist du entweder tot, ohnmächtig oder mein Sportgerät!“

„Sir…ich bekomme…keine Luft..mehr, lassen Sie mich wieder runter…ich bestelle, aber darf ich mir einen ½ Liter bestellen, weil ich habe ein Geschäft vorzuschlagen, hat nichts mit Klingonen zu tun…ehm…ehrlich nicht!“

Der große Nausikaner setzte Woolsey ab, blickte zum Gorn, der hinter der Theke stand und dieser brachte das romulanische Ale. Woolsey versuchte schnell und mit einfachen Worten dem Nausikaner zu erläutern, was er zu tun hatte…nach dem Getränk begann die Stimme zu versagen und es schlich sich ein Fehler in der Motorik ein…Woolsey’s letzter Eindruck:
Der Nausikaner macht es…dann wurde es dunkel!

TBC

Vorsicht ist besser als Nachsicht!

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[RFS] Richard Woolsey (3455) 14.03.2384 17:53
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2960 Ort : Wooly Prima, Luftschutzbunkeranlage

150km unter der Oberfläche sitzt Richard Woolsey mit seinem Stab von Führungskräften. In seiner Hand ein Ortungsgerät für durchgedrehte Klingonen, die auf dem Kriegspfad sind. Auch wenn das Gerät hier so weit tief unten nicht viel Nutzen hat, sicher ist sicher.

Dieser überdimensionale Helm aus gehärtetem Tritanium gehörte ebenso, wie die Fernzündung für die mit C4 voll gepackten Kampffrachter, zur Standartausrüstung für Notfälle.
Selbst wenn die Jagd Pirsch des VRA Klingonen in diese abgelegene Gegend führen würde, Richard Woolsey war geschützt.
Sein schweres MG und eine Granatpistole lagen griffbereit in der Nähe seines Nadelstreifenanzuges, ja falls, natürlich nur durch einen dummen Zufall, dieser Klingone es schaffen würde in diese Anlage zu kommen.
Der Patronengurt mit den 20mm Sprengbrandgeschossen für die FlaG störten etwas beim sitzen und bei den Klogängen. Aber wie gesagt, sicher ist sicher!

Aber solche Ausnahmesituationen machten erfinderisch, Richard Woolsey hatte jetzt den Plan den Erdkern anzuzapfen um dessen Wärme zu nutzen, er war sich sicher dass niemand anderes solche fantastischen Ideen haben würde. Es wird seine Erfindung, dieses Geothermale Kraftwerk, Richard Woolsey Kraftwerke würden bald reißenden Absatz finden.
150 Km unter der Oberfläche war es zwar sicher, aber doch etwas schattig und frostig.

Wenn diese Krise ausgestanden ist, wird es wohl mal Zeit für ein Gespräch mit den anderen der Allianz, was machen denn die so, in diesen gefährlichen Zeiten?
Trotz all den schrecklichen Zuständen, war er sich jetzt ganz sicher, das sein Freund Deux diesmal nicht in sein Schlafzimmer beamen würde.

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Die neue Bedrohungswelle
[RFS] Richard Woolsey (3455) 20.03.2384 19:11
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3030 Ort : In der 150km tiefen Bunkerschutzanlage auf dem Planeten Wooly Prima

Richard Woolsey betrat den von ihm erfundenen Warpfahrstuhl. Er lächelte als er mit entschlossener Stimme sagte: „Nach oben!“
Leider passierte nichts. Woolsey hatte immer noch den aus Tritanium gehärteten Schutzhelm auf, falls die Klingonen kommen würden um diese Kolonie zu annektieren.
Er begann zu transpirieren und wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht.
„Nach oben, du blödes Blechding, nach oben…max. Warp, ehm Turboschub!“

Immer noch passierte nichts. Entnervt drückte Woolsey den obersten Knopf und mit einem Mal bewegte sich der Lift in die gewünschte Richtung nach oben.

„Wenn man nicht alles selber macht!“ murmelte Richard.

Als sich die Tür der Liftes öffnete musste Woolsey die Augen zukneifen, so grell war das Sonnenlicht, welches er schon seit 5 Tagen nicht mehr gesehen hatte, wegen dieser Klingonenbedrohung.
Jetzt schien es aber neue Feinde zu geben, die Gorn! Aber Woolsey hatte eine brillante Idee um sich der neuen brutalen Bedrohungswelle zu stellen.

Im Eilschritt machte er sich in die Kontrollzentrale der Kolonie auf. Schnurstracks ging er zum Regler der Wetterkontrolle und drehte die Einstellung auf arktischen Winter, auch genannt Eiszeit.

Zufrieden mit sich und seinem Tun sagte er zu Jeff, oder Jim, oder wie auch immer dieser Wachmann auch heissen würde:
„Wenn die Gorn kommen sollten, werden die bei den Temperaturen keine Eier ablegen! Außerdem sorgen Sie dafür das hier auf dem ganzen Planeten keine Strohballen rumliegen, die müssen alle weg, damit die nicht mal in Erwägung ziehen ein Nest hier bauen zu wollen!“

„Ja Sir, selbstverständlich, aber draußen beginnt es gerade zu schneien, die Ballen wird man nicht mehr sehen!“

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Dr. Ex Deux (568) 20.03.2384 20:13
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3031 Vor einem Subraumübertragungsgerät :

Deux war von seinem deutlich niedlichen Freund, Richard Woolsey darüber Informiert worden das es in seiner neuen Allianz der RFS einen Führungswechsel gegeben hatte.

„Was!“ Brüllte Deux laut los,“…die äußerst attraktive ,liebevolle und verständnisvolle Adriana Martinez ist nicht mehr Präsidentin? Ich werde dieser Allianz jetzt sofort den Krieg erklären.“

„Deux beruhige dich und denke noch mal nach, sagte Woolsey, was ist nur in Dich gefahren und warum regt es dich so auf was in dieser Allianz vorgeht?
Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen das du Gefühle für Adriana hast.“

Deux schaute an Woolsey vorbei auf einen nicht vernetzen Computer, drehte sich verlegen um und sagte mit sanfter Stimme:

"Richi, es ist für einen Wraith nicht üblich solch Gefühle zu hegen aber, ja du hast Recht es ist so, wie du angenommen hast.
Ich war mal mit einer D`Kora über den Kolonien des SWR getarnt im Orbit beim R.U.T. und habe mir über Bildschirm die Übertragung der Festivitäten angesehen und dann sah ich diese Schönheit, Adriana Martinez!
Seit dem habe ich auf meinen nicht vernetzten Computer alle Bilder von ihr und es gibt keinen Tag mehr an dem ich nicht an Sie denken muss.
Ich merke in mir diese Schwäche der Liebe und meine Veränderung, ich kann mich nicht mehr auf meine Arbeit konzentrieren und hoffe jeden Tag ihr einmal begegnen zu dürfen.
Aber ich bin ein Wraith mit langen weißen Haaren und bei euch Menschen setzt man mein Äußeres einem Monster nach!“

Woolsey war gerührt von den Worten und erkannte eine andere Seite von seinem Freund Deux.

„Richi, sagte Deux, wir beide werden alles in unserer Macht stehende tun um Adriana wieder an die Position zu setzen, die ihr zusteht und das nicht nur weil ich mich in Sie verliebt habe, nein, weil Sie einfach auch ein besonderer Mensch ist.“

Woolsey wurde von Deux beauftragt sofort mit den Vorbereitungen für den Plan zu beginnen. Adriana Martinez zurück auf den Potest.

Wo ist Woolsey schon wieder!

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|FIO| Dr. Ex Deux (568) 28.03.2384 20:04
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3103 In den Wraith Hallen der Hoffnung

Deux schaute noch einmal auf seine persönlichen Aufzeichnungen über Adriana Martinez. Sie war so wunderschön, ihr Lächeln konnte einem das Herz öffnen, noch ein paar Minuten war Deux fasziniert. Hatte er doch gestern seiner Angebeteten vier schwere Plasmawaffenmodule zukommen lassen. Vielleicht würde sie jetzt seine Bewunderung erwidern…

Plötzlich zuckte Deux zusammen. Was macht eigentlich sein alter Freund Richard Woolsey? Seit ein paar Tagen hatte er nichts mehr von ihm gehört. Seine Mitarbeiter zucken nur auskunftslos mit den Schultern, wenn man wissen wollte wo Richard steckte!

Deux machte sich Sorgen um seinen Freund, war er doch manchmal etwas ungeschickt und Unfälle zog er magisch an.
Deux lies seine D’kora reisefertig machen. Er musste sich persönlich umsehen. Er hatte ein mulmiges Gefühl.

Die Reise dauerte nur ein paar Stunden. Deux materialisierte sich in der Koloniezentrale auf Wooly Prima.

„Wo ist Richard Woolsey?“ fragte er ungeduldig den Wachhabenden.

„Er ist..ehm…er will nicht gestört werden, er hat ein Projekt begonnen, ich darf nicht mehr sagen…!“

Kaum hatte der Wachhabende die Worte fertig gesprochen merkte er einen ungeheuren Druck an seinem Hals, Deux hatte die Kehle seines Gegenübers festumschlungen.

„Doch halt, eins sagst du mir jetzt sofort! Wo ist er, wo ist Woolsey, was habt ihr mit ihm gemacht? Sag mir :WO und ich lasse dich leben!“

„…er…ist…in der Bunkerschutzanlage…! Aber…nicht dort hin…!“

Deux ließ den Wachhabenden fallen und machte sich mit großen Schritten auf zur Bunkerschutzanlage.
Er stieg in den „Woolsey Warpfahrstuhl“ und fuhr hinab in die 150km Tiefe.
Als er den Lift verließ sah er einen weiteren Schacht, der noch weiter in die Tiefe führte, Deux machte sich sofort an den Abstieg.
Dann sah er ihn, bewusstlos mit seinem Tritanium Helm auf dem Boden liegen. Um ihn herum abgekühltes Plasma.
Deux schüttelte Woolsey, der langsam das Bewusstsein wieder erlangte.

„Bin ich tot? Sehen alle engel hier so aus...oh Deux…hmm gut…das ich dich noch mal sehen darf!“ Richard Woolsey lächelte.

„Richi, was um alles in der Welt tust du hier, und was ist passiert?“

„Mein Helm ist zu schwach für diese Belastungen, er reicht nicht aus! Dieses gehärtete Tritanium ist zu schwach…Plasma…mein Kopf..meine Geothermalen Kraftwerke, ich wäre nicht Richard Woolsey, wenn ich es nicht hinbekomme! Ich werde die Wärme aus dem Kern bekommen, ich habe eine Idee…Ich werde meinen Helm mit schweren Gornschuppenpanzerungen verstärken…wollen wir doch mal sehen, der Kern oder ich!“

Deux half dem völlig verwirrten Richard Woolsey auf und brachte ihn unter ständigem ungläubigen Kopfschütteln auf die Krankenstation!

„Untersucht ihn sehr, sehr gründlich, er scheint irgendwie nicht ganz dicht zu sein! Das ständige Tragen dieses schweren Tritanium Helms hat bestimmt Schäden hinterlassen! Oh Hilfe, was sollte aus Richi werden, wenn die Gornschuppenpanzerungen noch dazu kamen…man sollte ihm noch ein Exo -Skelett implantieren! Oder einfach die Schwerkraft auf diesem Planeten aufheben!“

Dort bau ich sie ein!

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[RFS] Richard Woolsey (3455) 28.03.2384 20:43
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3104 Planet Wooly Prima, Krankenstation

Aus dem Krankenzimmer hörte man eine singende Stimme. Richard Woolsey war wieder erwacht. Nach seinem schweren „Helmunfall“ in den Tiefen des Planetenkerns und nach seinen missglückten Versuchen Energie dort heraus zu bekommen.

Er stand immer noch unter dem Einfluss des starken Beruhigungsmittels, welches ihm verabreicht worden war.

Die Krankenschwester traute ihren Augen nicht, als sie nach Richard schauen wollte.
Dieser saß im Schneidersitz auf seinem Bett, in der Mitte seinen Helm aus gehärtetem Tritanium.

„Dort werde ich sie einbauen, genau dort kommen die schweren Gornschuppenpanzerungen drauf! Oder Schwester was meinen Sie?“

Das zischende Geräusch einer Injektion war dann auch das Letzte was Woolsey hörte. Er kehrte in das Reich der Träume zurück, während die Schwester unter enormen körperlichen Anstrengungen den Helm vom Bett hob.

Wieder voller Idden...

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[RFS] Richard Woolsey (3455) 30.03.2384 19:32
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3153

Bezüge:
3103 Ort: Krankenstation auf Wooly-Prima


So….Herr Woolsey, dann will ich Sie mal von der Krankenstation entlassen, sagte die Oberschwester laut und schob den Vorhang zu Richard Woolsey´s Bett zur Seite.
Ein Blick, ein Lächeln und ein Kopfschütteln, waren die Reaktionen der Oberschwester, als sie das Bett ihres Chefs leer vorfand.

„Er ist nicht zu halten wenn in seinem Kopf Ideen sprudeln, der Gute geht wiedermal unwirsch ans Werk … Da fällt mir ein, das Dr. Deux mich gebeten hat, ihn zu informieren wenn unser Woolsey wieder in den Tatendrang der Ideenumsetzung fällt.“

In der Zwischenzeit, als Deux die Information von der Oberschwester bekam, war Woolsey schon in seinen kleinen Raum, den er liebevoll ‚Bastelzimmer’ nannte, gegangen.
Hier konnte er Experimentieren, Denken und manchmal auch alles ins Chaos stürzen.

Woolsey´s altes Transistor-Radio mit Kassettendeck spielte im Hintergrund sein Lieblingslied: „lebt den der alte Holzmichel noch“, als er plötzlich das Piepen an seiner Tür wahrnahm.

„Herein wenn es kein Schneider ist“ sang Woolsey in der Melodie des Holzmichelliedes und Deux trat herein.

„Richi, wieder gut gelaunt und munter, wie ich höre und sehe: „Was ist den diesmal der Grund für deine große Freude?“ fragte Deux.

Woolsey freute sich nur bedingt, seinen Freund Deux zu sehen, denn hin und wieder hatte der ‚weiss-langhaar Dackel’ Deux, seine Euphorie gebremst.
Aber diesmal wollte Woolsey Deux überzeugen, seine Idee zu unterstützen, nämlich den Tritanium-Helm aufzumotzen.

Aufgeregt wie Woolsey war fing er stotternd an, Deux seine Idee zu unterbreiten: “Meinen großen Tritanium Helm werde ich mit Gornschuppenpanzerung verstärken, damit mir nicht noch mal so ein ‚Helmunfall’, beim Erdkern anbohren passiert.
Weiter werde ich einen Antigavgenerator einbauen, damit ich kein Exo-Skellet von den Ascard kaufen muss und ich den Helm auch ohne Nackenstarre tragen kann.
Und nun Deux, kommt der Hammer………ein Miniwarpkern für meine Lampen und den Antigravgenerator kommt noch hinzu……..na, was sagst Du?“

Deux drehte sich kommentarlos um, ging ein paar Schritte, blieb stehen und sagte mit entnervter Stimme:
„Die nächste Rettungsaktion deiner Person setze ich DIR in Rechnung“

…TBC

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Schwimmen im All
[RFS] Richard Woolsey (3455) 02.04.2384 01:31
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3168 Ort : Wooly Prima, neue Rassenwerft

Heimlich hatte Deux den Schacht zum Erdkern wieder zu graben lassen und der Chefmediziner schrieb Woolsey ein 4 wöchiges „Helmtrageverbot“ aus. Deux war sich jetzt sicher, dass es Richard bald wieder besser gehen würde. Ein paar Tage in seiner „Bastelstube“ würden Woolsey zwar kreativ machen, aber wären wohl an und für sich ungefährlich.

Deux begab sich gerade zum Transporterraum um wieder auf seine D’kora zu beamen, als die Serenen losheulten. Was war jetzt bloß schon wieder los?

Richard Woolsey`s Mitarbeiter hatten endlich die frisch erforschte Rassenwerft fertig gestellt, der Bau hatte sich etwas verzögert, weil Woolsey ja immer wieder Tritanium für die „Schutzhelmfabrikation“ abgezogen hatte, als Woolsey den roten Alarm ausgelöst hatte.
Deux eilte umgehend in die Koloniezentrale um nach dem Rechten zu schauen.

Woolsey stand verschreckt an der Konsole, er hatte versucht sein neustes Schiffmodel mit 2 seitlichen Ausstiegsluken in den Computer einzuspeisen, leider hatte er mal wieder den falschen Knopf gedrückt.
Woolsey sah Deux und seine erschreckte Mine hellte sich wieder auf.

„Deux, ich habe wohl den falschen Knopf auslösen lassen, aber Glück im Unglück, das Du jetzt da bist, ich muss dir meine neuste Erfindung aus meiner Denkerfabrik erklären!“

Deux versuchte schnell die Lage einzuschätzen, aber er hatte keine Erklärung für die gigantisch große Ansammlung an Thermokannen ähnlichen Behältern.

„ Richi, was machst du mit den ganzen Behältern hier? Ich finde diese Ansammlung befremdend!“
Richard lächelte zufrieden.

„Also, ich wollte gerade demonstrieren, wie man mit diesen Kelbonitverstärkten Behältnissen, mit ganz wenig Aufwand viel Plasma sammeln kann! Dabei ist mir eine Kanne aus der Hand gefallen und die ist Schuld an diesem fürchterlichem Lärm, ja genau, die Kanne war es, nicht ich!
Mein Modell der Nova Klasse hat seitlich 2 Ausstiegsluken. Mit Raumanzug und 2 von diesen Behältnissen können die Crewmitglieder während langer Wartezeiten auf den nächsten Einsatzbefehl im All mit brustschwimmartigen Bewegungen Plasma sammeln, natürlich in einem Plasmanebel.“

„Was willst du denn mit diesen kleinen Mengen Plasma, so langsam mache ich mir Sorgen um Dich!“ fragte Deux etwas entnervt.

„Deux, ich will kleine Plasmabomben für meinen Patronengürtel herstellen, falls die Klingonen, Romulanern, oder sonstige Bösewichtige kommen, haben ich die kleinen Bomben parat. Jeder sollte etwas zum Selbstschutz tun, und der Aufwand ist es wert: Immer maximaler Schutz, bei minimalem Aufwand! Für ein paar „Schwimmbewegungen“ im All, kann man Miniplasmabomben für die Selbstverteidigung bekommen, tolle Sache ist das!“

Deux wusste nicht mehr, ob er lachen oder weinen sollte, wahrscheinlich war es doch etwas ernster als gedacht..nicht nur ein „Helmtrageverbot“ musste her, sonder auch ein „All-Schwimmverbot“!

TBC

Neue Kleidung, für neue Aufgaben

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[RFS] Richard Woolsey (3455) 09.04.2384 00:37
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3192
Ort : Wooly Prima,

In der planetaren Bunkerschutzanlage spät in der Nacht. Richard Woolsey wurde soeben zum neuen Vize Präsidenten der Republik der Vereinigten Sonnen (RFS) ernannt. Jetzt war es an der Zeit sich wieder der bequemen Kleidung anzunehmen, und diese Bunkeranlage zu verlassen.
Richard begab sich in seinen Raum, und legte seinen Gornschuppen-Tritaniumhelm beiseite. Dieses Teil hatte gute Arbeit geleistet, Richard Woolsey lebte noch, weder Klingonen, noch Gorn, oder andere bösartige Naturen hatten in den letzten Wochen eine Gefahr darstellen können. Zwar waren die oben genannten Gefahrenherde nie direkt mit Richard in Kontakt getreten, aber die Sicherheit ging vor.

Fröhlich lächelnd holte Woolsey seinen Lieblingsanzug aus dem Schrank, einen „Egon Ross“ zweireihigen Nadelstreifenanzug. Endlich diese unbequeme Arbeitskleidung abstreifen, ein Mann ist ein Mann mit einem schicken Anzug, und nicht mit einem Klumpen Baumwolle am Leib.
Woolsey versuchte seinen spezial Krawattenknoten zu binden, aber die Hand vibrierte immer noch vom Hilti-Hammer, mit dem er verzweifelt versucht hatte den Planetenkern anzubohren.
Aber der Hilti-Hammer hatte nun auch ausgedient, er öffnete Fach 3 (Woolsey nummerierte immer alle Fächer) und holte seinen „Darcker-Pen“ heraus.

„Viel handlicher wie ein Bohrer und kann doch ebenso gefährlich sein, dieser Füller!“ dachte sich Woolsey und machte sich auf den Weg in seinen Warpfahrstuhl. Seit Wochen würde er die Sonne wieder sehen, doch halt…es war schon zu spät, die Sonne würde er wohl nicht mehr sehen um diese Uhrzeit, aber frische Luft und seinen neuen Obersicherheitschef und PSS (privater Secret Service),Dr. Ex Deux, der ihn dann auch zum Amtsanrittsbesuch zur Präsidentin fliegen würde. Die Präsidentin hatte Woolsey abgeraten selber zu fliegen, und Woolsey musste zustimmen, viel zu viel Angst hatte er vor großen Fischen und Klasse O-Planeten, geschweige denn vor merkwürdig programmierten Antriebscomputern.

Mit einer fröhlichen Melodie auf den Lippen trat Richard Woolsey endlich den Weg aus der 150km tiefen und für Woolsey`s Verhältnissen uneinnehmbare Bunkerschutzanlage nach oben an.

Innerhalb weniger Sekunden transportierte der Fahrstuhl Woolsey nach oben. Diese Warpfahrstühle waren unbezahlbar dachte sich Richard und öffnete die Tür.
Vor ihm stand Deux, sein neuer Obersicherheitschef, aber wie sah der denn aus.

„Das haut doch wohl nicht hin!“ fluchte Richard lauthals.

„Wir müssen zur Präsidentin, und du warst weder beim Friseur, Deux, nach hast du einen Anzug an, du siehst aus wie eine Wühlmaus, also ehrlich! Ich glaube wir müssen erstmal zu einem Schneider, also so geht es ja wohl nicht weiter, ich hoffe wir finden noch einen Ferengi, der dich entsprechend kleidet. Ich trage sogar Make-up am Kopf, damit man die Druckstellen vom Helm nicht sieht, hmm…ich glaube ich muss dir noch viel beibringen!“

Deux lächelte und blickte Woolsey tief in die Augen und dachte sich :

„Der dreht doch durch, der Richi, wahrscheinlich noch Störungen vom langen Helm tragen, alles wird wohl irgendwann mal wieder gut!“


TBC


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 Betreff des Beitrags: Re: unsorted 1
BeitragVerfasst: 17. Feb 2011, 08:36 
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